Archiv des Autors: Tristan Marquardt

[jetes nak]

jetes nak, wens algab schabt an leisen priseln, is tik forchte oder schman. sieben deuchte zwi im fuseln, schibte bibes, tu drauf tu. dann dote di zweigte, klüte im sam, al raam. wanat dihl. zig ich zig, ban di zügle einer … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tristan Marquardt | Hinterlasse einen Kommentar

[tags, was geschah]

tags, was geschah, wenn strahlen die straßen entrollten, alles zeug seine farben anzog. wenn ich schlief, schlafen ließ. fuhr, wo ich las, in straßenmitten, sätze aus gedankenstrichen. wenn ich, wie sonst nur gras, gras war, kartograph im sachgebiet x, utopie. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tristan Marquardt | 4 Kommentare

[nachts, dunkel geht an]

nachts, dunkel läuft auf, schwarz blendet stark. flutlicht auf rasenschach nicht. fragen erreichen mich, wofür wirst du bezahlt. in welcher gebärde lauert gewalt. sind es hubschrauber, senkrechter start, bohren sie löcher in die nacht, quatsch, wand. heben nicht ab. es … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tristan Marquardt | 7 Kommentare

[Feuerwehrgedicht I]

der anruf kam mitten am morgen, kaum eine stunde war da in serie gegangen. draußen lag luft, von nacht neu erfunden, stand am anderen ende ein mann, vor den letzten metern seiner sprache. sagte, er habe sätze gesehen in straßenmitten … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | 9 Kommentare

[nachts, ich laufe nach hause nach draußen]

nachts, ich laufe nach hause nach draußen. boden hat ohren, wo meine sohlen sind. hören, wie es um mich bestellt ist. horchen, aufs leiseste laut. großes ja, mit dem finger in die luft getippt, zu sagen, ja, dieser außenraum ist … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | 13 Kommentare

ausschnitt aus einem unfertigen gedicht

sagt ein lehrer zum schüler, die letzten werden die ersten sein.sagt der schüler, wer krank ist, wird vom sinn des lebens nicht geheilt.

Veröffentlicht unter TEXTE | 4 Kommentare

[träume, ich könne nicht schlafen]

träume, ich könne nicht schlafen, bin, als ich erwache, eingenickt. stapel kisten, jede sekunde einzeln auszu- misten. jemand hat vor mir hier gewohnt. es dauert stunden, seine aussicht von den fenstern zu wischen. papa zu sagen, mama zu grüßen. mein … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, Tristan Marquardt | 9 Kommentare