Archiv des Autors: Lea Schneider

Textkette 2 – Biesenbrow

Dies ist der Anfang einer Textkette, die während eines gemeinsamen Urlaubs in Biesenbrow in der Uckermark begonnen wurde. Jeder Text reagiert auf den unmittelbar vorhergehenden, ohne die Texte davor zu kennen. Mitgeschrieben haben an dieser Kette bis jetzt Lea, Tabea … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, Tabea Xenia Magyar, TEXTE, Tristan Marquardt | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

[ein ungefähres objekt]

niemand hat damit gerechnet, aber der tag fängt gut an. in einem gebüsch hinterm spielplatz, wo du schonmal die lösung vermutet hast, findest du ein ungefähres objekt: es zeigt ähnlichkeit. wenn es geräusche macht, dann nicht, um sich in den … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | Kommentar hinterlassen

[ziegen]

ziegen. es gibt sie hier überall, wie einen geruch, der aus dem boden kommt. zwischen ihren hörnern verstecken sie je ein schwarzes loch. an dieser stelle sind sie nicht besonders tief und können ohne offizielle genehmigung betrieben werden; man sollte … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Kommentar hinterlassen

[ich merke, dass ich mich wiederhole]

ich merke, dass ich mich wiederhole. irgendwo weiter vorn, wo sich der archetyp-modus eingeschaltet hat: weben und auftrennen, tausendundeine verschiebung. zeit gewinnen, in der ich fäden lösen kann, die legosteine, plattenbauten, stück für stück auseinanderrupfen, die burg schleifen, abtragen bis … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | 1 Kommentar

[mit der funktionalisierten vorläufigkeit einer ulmer schachtel]

mit der funktionalisierten vorläufigkeit einer ulmer schachtel geht der september zuende, und immer noch sind fast alle da. wenn beim durchzählen einer fehlt, erklärt der anführer das mit eitelkeit.wir lassen die spuren des sommers verschwinden, sein schluss misslingt, diesmal auch. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | Kommentar hinterlassen

[schonzeit also]

schonzeit also, flecken und glück auf asphalt. man weiß sofort, das wird anstrengend zu erklären. man geht eine schmale straße entlang, und die entsprechenden sorgen sind nicht klein, sondern sehr weit weg, integrieren sich unwesentlich am horizont. spürbar, als nähme … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | Kommentar hinterlassen

[man erkennt ihn leicht auf standbildern]

ein flackern, nervöses licht in stand-by. auf dem sofa erkennt ein protagonist den ausdrücklichen trost von gegenständen: ihre alternativlose loyalität in wohnungen, wo man sie aus schachteln holt, ding um den gegenstand herum, das ein möglichst dünner rand ist, wie … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | 6 Kommentare