Archiv des Autors: Lea Schneider

[ein ungefähres objekt]

niemand hat damit gerechnet, aber der tag fängt gut an. in einem gebüsch hinterm spielplatz, wo du schonmal die lösung vermutet hast, findest du ein ungefähres objekt: es zeigt ähnlichkeit. wenn es geräusche macht, dann nicht, um sich in den … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | Hinterlasse einen Kommentar

[ziegen]

ziegen. es gibt sie hier überall, wie einen geruch, der aus dem boden kommt. zwischen ihren hörnern verstecken sie je ein schwarzes loch. an dieser stelle sind sie nicht besonders tief und können ohne offizielle genehmigung betrieben werden; man sollte … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Hinterlasse einen Kommentar

[ich merke, dass ich mich wiederhole]

ich merke, dass ich mich wiederhole. irgendwo weiter vorn, wo sich der archetyp-modus eingeschaltet hat: weben und auftrennen, tausendundeine verschiebung. zeit gewinnen, in der ich fäden lösen kann, die legosteine, plattenbauten, stück für stück auseinanderrupfen, die burg schleifen, abtragen bis … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Ein Kommentar

[mit der funktionalisierten vorläufigkeit einer ulmer schachtel]

mit der funktionalisierten vorläufigkeit einer ulmer schachtel geht der september zuende, und immer noch sind fast alle da. wenn beim durchzählen einer fehlt, erklärt der anführer das mit eitelkeit.wir lassen die spuren des sommers verschwinden, sein schluss misslingt, diesmal auch. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | Hinterlasse einen Kommentar

[schonzeit also]

schonzeit also, flecken und glück auf asphalt. man weiß sofort, das wird anstrengend zu erklären. man geht eine schmale straße entlang, und die entsprechenden sorgen sind nicht klein, sondern sehr weit weg, integrieren sich unwesentlich am horizont. spürbar, als nähme … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | Hinterlasse einen Kommentar

[man erkennt ihn leicht auf standbildern]

ein flackern, nervöses licht in stand-by. auf dem sofa erkennt ein protagonist den ausdrücklichen trost von gegenständen: ihre alternativlose loyalität in wohnungen, wo man sie aus schachteln holt, ding um den gegenstand herum, das ein möglichst dünner rand ist, wie … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | 6 Kommentare

[das problem ist]

das problem ist, man kann leuten nicht immer träume in den arsch schieben und hoffen, dass sie irgendwann im kopf ankommen. ich weiß, das mit der zukunft haben sie schon wieder geändert, aber daran kann ich jetzt auch nichts machen, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | 5 Kommentare