ursula

weiche dressur. die härchen spuren, man spürt den strich.
dass nichts hält und still. fällt der riemen in die fabel,
der dunkle untergrund. wie hälse zu bergen, wenn man glaubt
mit dem blick allein zu sein. die kuppen der instrumente

schmückt mit pelz. aber die zunge hält still. verrückung zu pollen,
weil auch das viertel zu glühen scheint. stand niemand schmiere.
aber ursula, von etwas müssen wir leben! der affe schreit,
wie eine feder vom haufen aus schnurlosen telefonen.

so werd ich dich immer lieben. ein tisch, der nicht aufhört
gedeckt zu werden. und wenn wir die dunkle seite der augen
festzurren auf einer kuppe, beim biss ins erworbene brot.

so können wir gehen. im treppenhaus grüßt uns der kleine tod,
in den taschen die dollars der töne. alles verwandelt, nichts
zerstört. ein dutzend schmutzige zettel, geordnet wie eine tätigkeit.

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