Archiv des Autors: Ilja Winther

arbeit im paradies III

wir gehen da zusammen rein im aquarium selber merkst du gar nichts wir steigen auf dehnen uns aus mit der temperatur folge den blasen nicht in der richtung aber der haltung schließe die augen und eine neue stunde beginnt unten … Weiterlesen

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herz. jucken. schwarz.

wäsche weht mit den radiowellen ins tal, knackt in der sonne. fliegen tauben unentwegt, fliegen unentwegt auf. weit außerhalb beginnt ein jucken, unerreichbar. züngeln am zünder, das goldene herz, es puckert. töne lauern im ohr, was leitet sie. eine übereinkunft, … Weiterlesen

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34 x h; 10 x [ts]; 1x bewegung

die bewegung gelangt erst zum ende wenn sie flächig wird: zur stoßzeit von kopf bis fuß jubel die brandung im supermarkt an und aus: preise glänzen über die verpackungen hinweg als wären die flüssigkeiten zu greifen und die haushaltsware ein … Weiterlesen

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es ist neun uhr abends. das gedicht hat der zukunft sein gesicht zugewandt.

ich stürze in den schlaf wie ein selbstmörder die kissen vollgesogen eine fliegerstaffel falle ich in wolken prasseln träume auf mich ein erstes zweites atmen der unterschied die stadt begräbt sich unter dunklen kissen simon aus regensburg er überfliegt in … Weiterlesen

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42 x t; 4 x [u:]; 1 x König

status von haarbüscheln eine welt aus nase / bündel weiße väter sie gebären krater hundsbach leutselig so gluckn verpaukte kraft durch kraft / redensarten aus fremden organformen ja wem denn? die post war heut recht still ich habe mich unter … Weiterlesen

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speichel. wägen. seicht.

ich liege mit einer geschwindigkeit von pro stunde, die früchte müssen im fallen den herbst treffen, vom brunnen fliegen unent- wegt die vögel, kühne verhältnisse: telegraphische wucht, die vögel unentwegt auf. ballungsräume geben abendprogramm, zuschauer spielen sich, was ihnen zukommt. … Weiterlesen

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retten.sieche.scheel.

die es am wenigstens verdient hatten, bekamen myrrhe. schmerzhaft im tages- licht: ganz unbeobachtete schlangen von menschen. unter tausenden von öfen lagen hassschriften und gifte ohne spucke. halb beschwerte lappen stürzten aus schwebebahnen, was schlimm wirkte und einfach. im magen … Weiterlesen

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Lyrik? Seien wir mal ehrlich!

Jetzt reicht’s! Die Rufe der Empörung werden lauter: Gegenwartslyrik überfordere zunehmend ihre Leser durch Schnelligkeit, Dichte und semantische Impertinenz. Ist das nur Vorurteil oder brutale Realität? Wir sind dem nachgegangen und haben Olaf B. aus Barkhausen (bei Gnarrenburg) ein ganz … Weiterlesen

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rinsel.strick.travail.

normatives gequatsche im anstaltskeller, der ist sandkasten in den augen, ist überwachter taft, hier können sie noch auf- biegen. sinnlichkeit des bürokratischen, freundschaftliche übereinkunft, welche, wenn man sie entdeckt, steht man sich quer gegenüber. ich glaube an zeitformen, wenn ich … Weiterlesen

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als hier das unsere weit und breit.

a: viele bäume ergeben noch keinen wald. b: ich fühle mich allein zwischen zahlen. das ist nicht gerechtfertigt. b: den wald trägt die buche in sich. a: jeder baum hat kein selbst und ich bin aus lauter bäumen geschnitzt. a: … Weiterlesen

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