speichel. wägen. seicht.

ich liege mit einer geschwindigkeit von pro stunde, die früchte
müssen im fallen den herbst treffen, vom brunnen fliegen unent-
wegt die vögel, kühne verhältnisse: telegraphische wucht, die
vögel unentwegt auf. ballungsräume geben abendprogramm,
zuschauer spielen sich, was ihnen zukommt. die farben rollen

am himmel hinab. wir sagen manchmal, wir spüren das kräuter-
blut im kraut. es gehört dazu, die anderen für ein bisschen blöd
zu halten. nackte frauen und dämonen in fassaden gemeißelt, die
häuser sollen ihnen gesicht geben. diese werbung regelt ja jede
bewegung, das zupfen vom schopf, jeden speicheltropfen. ohne

türme wäre diese arbeit nicht zu bewältigen, sie rennen in die
türme hinauf und sie schauen auf das volk, plötzlich werden
strände frei geschabt. sätze können fallen wie gurken brechen,
diese bitten bleiben mir feucht am hals, habe ich gehört. juckreiz
außerhalb des körpers, falsche anordnung der straßen, woran er-

kenne ich eine situation? volles blickfeld, vermag zu wippen,
kuppeln quellen aus den flächen, aber nicht doch die verwandten
auch, ich verweigere mich bestimmten aussagen, verweigere
versuchsweise die aussage: kalte nocken lutschen bei gewitter,
frugal in die sprossen. ich mache so meine beobachtungen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Ilja Winther, TEXTE veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s