Archiv des Autors: Helene Könau

(er)mächtig(end)es träumen

her mit den blauen augen wege werfen mit kippenden reissäcken bis ans andere ende der welt tanzen menschen atmen wie luft flügel blühen lassen zu papier bringen mein möglichstes statt dieser kleinen ichkeiten (er)mächtig(end)es träumen

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im dunklen park laufen jetzt die äste da wo mal der kopf war sind sie lang genug durch den beton gewachsen brechen in den winter nun und finden sich fußspuren im nicht mehr flüssigen licht der laterne darunter

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aber dann

weißt du noch früher da hatten menschen angst vor dunklen ecken weil plötzlich was passieren konnte. weißt du noch weißt du? wer wird denn heute noch weise. wer will denn sowas noch fragst du. berge aus staub auf denen die … Weiterlesen

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Poetologieversuch (2009)

Lyrik als Nassmacherin Lyrik ist ein Sprachraum und Sprache gliedert unsere Weltwahrnehmung. Wir gebrauchen sie oft auf zwei Arten unachtsam. Einerseits, als gäbe es auch viele andere mögliche Varianten, einen Zustand auszudrücken – als hätten wir die Wort-wahl, seien freie … Weiterlesen

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diesen abstand

(ii) diesen abstand zu mir selbst selbst nutzen die da draußen machen dass der spiegel lügt oder beinah wir zeitvergehen vergessen kalte füße halten wovon zu versprechen wir noch lange nicht in der lage waren

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statt den augen hast du den mund geöffnet ganzes gesicht du ziehst den faden aus meiner handlung sehe den laufmaschen nach und mehr und mehr haut die fehlende eisdecke ja offen sagst du auf: herz raus, nieren (und jetzt viel … Weiterlesen

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_______________________ Man muss noch Chaos in sich haben, ______________________u um einen tanzenden Stern gebären zu können. mein Handy braucht drei Versuche, um Meer zu schreiben ich packe meinen Koffer und trete noch auf der Schwelle in einen Haufen Codes so … Weiterlesen

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