Archiv des Autors: Rebecca C.

keine Worte vor Anker

einer dieser Tage – südwärts schieben sich Vorjahresvektoren in unsere Gesichtshälften die mitschwebenden Nabelschnüre in diesem linienförmigen Licht wo wir hingehen verstoffwechselt eine Wildtierpopulation das Gelände da hängen wir uns durchtrainierte Fragelassos um den Hals mehr Beinfreiheit wäre zu viel … Weiterlesen

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nullerjahre

du kennst die mittellosen meere kratzt an den mauern die andersseitig bestätigte passnummern tragen wie viel sand hast du gezählt in den abgeliehenen nationen verwahrst die airbagfragen im mund und siehst den rostlosen frachtern beim kursschwanken zu das ist eine … Weiterlesen

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Zwischenstand: Gescripted

haben wir unsere Arme aus dem Fenster gehängt die letzten beziehbaren Götter Draußen spielen Passanten Tetris mit den Wegen der anderen Ich suche dein Handgelenk den Liveticker 85 Tippspiele pro Basiseinheit Du glaubst schon dass man dieses Fernwarten falten kann … Weiterlesen

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[schließ die schädeldecke atme]

in meinem kopf spielen die sieben welten wunder versenken später kurze luftraumlücken ich wende alle blätter an den bäumen schließ die schädeldecke atme karabinerhaken lautsprecher hängen in wipfeln und sprechen laut: ich möchte hier geschichten abgeben es waren einmal übergänge … Weiterlesen

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die fronten haben sich zugezogen

die fronten haben sich zugezogen vom fenster aus zähle ich zentralperspektiven krumm ist die luft und schwer nutzbar noch ist der frühling frischgesponnene glasfaser zwischen unseren lungenbläschen es gab eine zeit da reichten wir bis zum unteren drittel des weihnachtsbaums … Weiterlesen

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(ohne titel)

auf durchfahrtshöhe eiswürfel verkantet über halbvollem abseits von vorstadt und privatstrand vibriert ein sprungbrett leicht vom letzten game over dem catwalk ins blaue die nacht hängt gewölbt im dachschrägen hirnwasser wäscht die cliffhanger jener wochen unter pegelnull vorbei an leitplanken … Weiterlesen

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von fürwieder und einem blickfeld

ich ging in eine grünphase vor sonnenaufgang da starrten pinselstriche aus kunstgedruckten vogelschwärmen die hingen an stützpfeilern getarnten verzweigs die müden die wände wie immer hatten sich um fenster gerahmt standen anorganisch im schlafsaal einer wolkenwölbung das heißt ich blieb … Weiterlesen

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