(ohne titel)

auf durchfahrtshöhe
eiswürfel verkantet über halbvollem
abseits von vorstadt und privatstrand
vibriert ein sprungbrett leicht
vom letzten game over dem catwalk ins blaue
die nacht hängt gewölbt im dachschrägen
hirnwasser wäscht die cliffhanger
jener wochen unter pegelnull
vorbei an leitplanken
aus aufstehen und leichtsinn
es tickt davon es tropft
aus jedem wimpernschlag
spürst ganz blickdicht klemmende bojen
spulst den wasserfall zurück und trinkst aus
die lachse fallen in den himmel
ins leere denkst du
ich verpiss mich (panta rhei)

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3 Antworten zu (ohne titel)

  1. Maria Natt schreibt:

    ich mag den text nach mehrfachen lesen immer noch. was mich nur stört: er holpert. vor allem in vers vier und acht, da wuerde der text mir viel einfacher runtergehen wenn die worte „leicht“ und „vorbei“ am ende der zeile einfach nicht dastuenden.
    und dann gibt es noch die zwei „es“ und das „du“ am ende des textes die fuer mich ein bisschen wie bremskloetze wirken. da faend ich den text noch besser wenn das zweite „es“ in vers zehn und die beiden „du“s in ver elf und zwölf ebenfalls nicht dastuenden. das letzte du im vorletzten vers reicht vollkommen aus, vor allem weil der schluss eigentlich so schön ist mit den lachsen.
    „..die lachse fallen in den himmel
    ins leere denkst du..“
    find ich richtig gut, und find sie noch besser wenn auch an der stelle erst das du auftaucht, also die beiden vorher weg sind. ausserdem wird das du in der letzten zeile ja sofort vom ich abgeloest, das wirkt besser wenn das du noch nicht so lange da ist.
    bevor ich mich hier verhaspel verpiss ich mich lieber. alles im flow. schoener text!

  2. Rebecca Ciesielski schreibt:

    Danke erstmal Mary! Das holpert allgemein. Bin mir komplett nicht schlüssig, wie sich das beheben lässt. Aber, nur rein von dem Gefühl her, das dieser Text beim schreiben in meinem Kopf erzeugt hat: endlich ein Lichthauch am Ende der Schreibblockade. Das hoffe ich zumindest.

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