freisetzung

kollektives parkverbot mit overkillsynchronisation
vorm fenster dringt der rhythmus durch
die mauern eines undichten reaktors
einer dieser stellvetreterkriege die beats
wie sprünge von kontinentalplatten
unser desertieren aus der größenordnung tageslicht
vorm club üben wir rücken durchdrücken
passbildgerecht hundert prozent
polyester und neon currently broadcasting
randomisierte restrisikos wie flaschen
türschwellen und gesponserte pennergruppen
diese stark benutze innerstädtigkeit so restless
abgemessen jede heroinvisage mit nachzerfall
post-industrial und acht komma
stellen die headlights auf flashback
gegen den mangelnden rückstrom
von blut zum herz ein thrombolytisches ticken
und ein leises entgiften über die hirnhaut

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2 Antworten zu freisetzung

  1. Friederike Scheffler schreibt:

    Nach wie vor, Rebecca, finde ich diesen Text brilliant!

  2. rebeccaciesielski schreibt:

    wo ist eigentlich dein text abgeblieben?:)

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