imprimatur, zu hören (ja, ‚es sei gedruckt’) und
ausdrücklich: ohren, gehorchen, oder: oben
ofterdings wolken, unten der boden, der tat-
sachen, und entzwischen zungen, unsere,
explizit geworden.

aussprache als eher ausordnung: (etwa) ob
komplize von kompliziert kommt, ob man im innern ex-
istieren kann, – und ausdrücklich, vegetativ –, oder:
aus äußern insistieren, explizit explizieren, intim oder
imprim?

und in erinnerung: zungen, die wie
ohren wolken sind, komplizieren (zu
komplizen werden), des bodenlosen, ex-
istieren, (oder insis-, in sich) intim
werden, und imprimatur.

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Eine Antwort zu

  1. paulaglamann schreibt:

    der text schafft es einen ton, eine situation, ein gefühl aufzubauen bzw. zu verarbeiten, die für mich das handwerkliche und die stärke der sprachlichen ebene und der doppelsinne insofern dominiert, als dass die dadurch erst richtig spaß machen.
    ich finde den räumlichen einstieg mit oben/wolken unten/boden, der dann in der dritten strophe wieder aufgegriffen wird, total gelungen, genauso wie: „aussprache eher als ausordnung“.
    mit dem kursiven komme ich noch nicht so klar, hab erst gedacht, dass sich das nochmal separat lesen lässt, so wie: „kommt“ „man“ „kann“ (!)in der zweiten strophe. „sind werden“ passt da nicht rein und ich weiß nicht,ob der text so einen imperativ will?

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