ja, ich war: niedergeschlagen vom tag, zu
erschöpft zu sagen, dass der tag nie da
war, vom selben schlag wie ich
(die sachen nicht)
(beim schopf zu packen)

– als würde etwas wachen
nach gemach, würdig
werden, allmählich
gemächlich, das sich an vertagen nicht
versprach –

und dann legte ich mich laken, erlag
der ahnung, dass es mir erginge,
wie: unsägliches zu betten, abzu-
lagern, und die sedimente eines schlafs
danach

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2 Antworten zu

  1. unmittelbarst schreibt:

    Also, um den persönlich überbrachten Kommentar nochmal blogzugänglich zu machen ;) – Ich mag dieses Gedicht sehr gerne und finde es völlig stimmig, aber: Ich verstehe die Getrenntschreibung in der drittletzten Zeile nicht so richtig (sowas ist mir aber glaub ich bei Alex‘ Texten schon öfter aufgefallen). Erzeugt der zusätzlichen Sinn oder ist es einfach eine bequeme Möglichkeit, den Zeilenumbruch an gewollter Stelle zu setzen?

  2. Tristan Marquardt schreibt:

    Spät, aber doch noch: Die (Betten-)lager sollen dadurch hervorgehoben werden, weil sie mir sonst zu überlesbar schienen.

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