im museum

ich treffe ein und sie verhält sich dort
schon auf den ersten blick gesellt sich keiner
mehr dazu kommt wüste ablenkung von ihr
von mir geht wie erwartetes empfinden aus
zu exponaten habe ich noch nicht gefunden
im gedrängten saal kommt mir dann ihr gewähren
zu der tatsache dass fragen fordern schweigt sie
aus verdienst für mein empfinden wird gelächelt
als ich nur die frage nach der möglichkeit erbringe

sie erzählt mir so begreiflich von dem gegestand
der kunst sich selber auszunehmen ist das wenig
mehr als käme es zu einem auszug fühle ich
den drang noch viel zu sehen speisen gänge
voller werke steht die folge der erzählung
ist die freude auf ein wiedersehen eine täuschung
vor dem erstlingsbild versieht sie sich inzwischen
ihrer offenheit für anspruchnahme kommt entgegen
eine andere person die auf begleitung hofft

ich erbringe meine frage wieder ungelegen
nach der möglichkeit von fragen bleibt das wagnis
ob sie anderntags auch da sei lässt mich wähnen
auf der stelle fällt die andere person hinein
in worte ergibt diese ihre unverblümte meinung
von den führerinnen gäbe es noch weitere
zum konsultat der schätze war ich eingetroffen
auf dem gang der werke dann verhielt es mich
im angesicht der schönsten gabe danke ich
und gehe

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