da scheiden sich die geister: was in etwa mangel heiße. denn zu-
gegeben, so ganz unberechtigt ist die frage nicht: was da statt ge-
funden habe. je nach beziehungsweise: ob mehr in sie genommen
oder eher wegen ihm betroffen. was hat uns das entgeistert! wie statt-
halter namentlich verwaisen. doch halt! der reihe nach entgleisen.

anfangs fing das reisen noch begeistert an: sie hat es in ihm. gut
getroffen, statt gefunden, auf genommen. ja, auch durch geknallt.
doch: etwas fehlt halt immer. oder schlimmer noch: das einge-
hauchte leben. jetzt ja keine panik, sonst platzt sie damit heraus.
oder es aus ihm. dann wird es intim, und er nervös, weil sie gelöst.

sprich: je mehr der szene mangelt, desto beklemmender wird die
verheißung. versprochen. denn was die zukunft betrifft, meint
eher: wessen ist betroffen. so auch zu sagen: zwar führe man von
treiben zu abtreiben nur ein schmales stück masse ab. doch sei
auch die frage, ob er oder sie sich dann abnable, trägt sie es aus.

so auch den angelegten konflikt. denn die crux mit dem nachwuchs
schwoll mit jedem augenblick. da blieb nur die wahl: mit ihr an ihm
zu wachsen. quasi mit mutter natur von gottes wille ganz zu schweigen.
oder nur halb: spielten sie uns doch schlimm mit. klar: kaum aus ge-
sprochen, sollte es auch verwaisen. doch durften wir nicht dabei sein.

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