Wege der Betrachtung

Erneut mich auf der Näherung befindend, in den
Niederungen meines mir Zuhause angeheißenen
Vertrauens- und auch Lieblingsortes, hallt es
plötzlich eindringlich und ich, ich halte inniglich
auf meinem Weg ein Stück weit inne, sehe
wie um mich herum der Angeheißenen noch
weitere, ansonsten so Dazugestoßene es meiner
gleich tun und dazu den eigentlich auf Schultern
gänzlich wohl geruhten Kopf nach hinten in den
Nacken unverständig senken.

So auch ich und wo der Augen schräge Blick
jetzt umwegslos gen Himmel führt, visiert er
gleich die Quelle jenes nachträglich so wenig
nachzuahmenden Gehalls, welche fehlerfrei als
spitzenförmig zu umschreiben wäre, was die
mich Umgebenden nach immerhin noch kurzer
Rast jedoch an keine Nicht-Fortsetzung ihrer
vorbestimmten Wege denken, somit mich allein
nach anderen Betrachtung möglich machenden
Wegen sehnen lässt.

Denn gibt die Form der Spitze, was ihr bildlich
Sein am Himmel oder anders an der Erde anbetrifft,
ja selbst als früher Jäger teuerster Besitz nicht viel
zu denken, drängt sich gleichermaßen der Begriff
des Keiles auf und ließe umgekehrt, wie friedlich,
V wie Vogel sich im fernen Auszug lesen, dann sind
wiederum in Kampfesfragen alles beides Formationen,
wovon Erstere sich auf dem Boden und nur Zweitere
sich in der Luft einnimmt, genau wie jener Auszug
einer Spitze mich für ihn.

Und wenn ich darum nach wie vor nach Wegen
sehne und Geräten forsche, um zu sehen, dann
vielleicht, um mich Umgebende in Gängerzonen
oder Luftraumsphären, die da viel beflogen werden
von hochfliegenden Ballons und rotlackierten Enten
sowie einem niederfrachtenen Rosinenbomber, zu
bewahren vor dem Vogelschlag, der wohl dort oben
niederträchtig immer droht, ja vielleicht auch nur,
um mir die Vögel endlich näher anzusehen, denn
ich finde sie schön.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Alexander Makowka, TEXTE abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Wege der Betrachtung

  1. iljawinther schreibt:

    wenn ich nach wie vor
    nach wegen sehne
    und geräten forsche,
    um zu sehen,
    dann vielleicht,

    um mich umgebende
    in gängerzonen
    oder luftraumsphären,
    die viel beflogen werden
    von hochfliegenden ballons

    rotlackierten enten und einem
    niederfrachtenen rosinenbomber,
    zu bewahren vor dem vogelschlag,
    der wohl dort oben niedertrachtend
    droht,

    ja vielleicht auch nur,
    um mir die vögel endlich
    näher anzusehen, denn
    ich finde sie schön.

    tut mir leid, aber ich konnte nicht anders. wollte mirs unbedingt mal so vorstellen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s