dear euphoria

eine spur noch
bevor ich abdampfe
die kessel schon im sack
ein pack weh auf der hucke
nach den trümmern dieser stadt
eine die abflog und eine
die stehen bleibt
auf der fußmatte
und abschied winkt
 
einige stunden rückenwind
schreien abwärts dir zu
durch stahl-blaue augen
vor meinem nächsten landgang
auf den absturz getrunken
in die zwischenzeit geschossen
in mein morgen von gestern
wir werden weiter kämpfen
in diesem krieg
ich bestehe noch immer
 
aus schichten unterschiedlich
gelagerter i punkte
unter meinen flügeln
stehen deine waffen still
wir könnten briefe schreiben
feldpost – we could sent letters –
nullstellen auf weißem papier
und niemals aufhören

    fertig zu werden
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4 Antworten zu dear euphoria

  1. rubenmcloop schreibt:

    hey paula. ich hab mal die editierung maximiert ;) das gedicht ist und bleibt GROßARTIG!

  2. Tristan Marquardt schreibt:

    hymne

  3. paulaglamann schreibt:

    danke! ich schieb das sperrige format weiterhin auf ein defizit meines ein wenig zu klein geratenen computers…

  4. linuswestheuser schreibt:

    oh ja, der text gefällt mir auch sehr sehr gut.
    ich sag mal ‚auf wiedersehen‘ und kommentier ausführlicher wenn ich etwas konzentrierter bin.

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