ohne titel (die bienen)

ablicht von der stadt mach den himmel
so blau dass ich nicht mehr weiss wer ich bin
duerre fluegel einiger dutzend tauber insekten
apparaturen und uebersetzungen tausender
seltsamer sachen die im regen passieren

den vorhang geoeffnet: die bienen verlassen ihren staat
ein kuenstlicher russischer esel im gestruepp und grinst
und grinst ich bin allein der honig faellt von den aesten
die telefone/flackern irgendwo gehen stroeme
unter der stadt durch und durch mein ohr

ein grosser streit mit dosen an den fuessen
neben dem sommer ist ein rand fuer berichtigungen
ich schreibe darein seufzer säufzer eufze ufez zer
girlanden: du mich letzten sommer diese ranzigen
serenaden blechern um den garten „chronische

atemnot fruehen erwachens“ stunde umknuellt was den
tag ueberlebt in die nacht und die bienen
zerfallen ach der dumme esel loest nationalitaeten-
fragen zum tee und dein falbes/ dein wabenhaftes gesicht
die kleine haut und die haare wer waere da geblieben

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Eine Antwort zu ohne titel (die bienen)

  1. Helene Könau schreibt:

    „neben dem sommer ist ein rand fuer berichtigungen“!!! sooooo tolllllll.

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