windstimmig

einer schneise bei häusern gestehe ich dass ich mich in ihr
ergehe also weiß sie wovon das spricht wenn ich in ihre enge
schreie und nicht einmal meine dass ein wort verständnis erreicht

soll es werden das losgehen muss ich mich bloß geben an die
tür schon wegen dem gefühl später doch heimzukommen dabei
juckt mich nicht die bindlichkeit es hadert mehr das stimmigsein

vergeblich begehe ich demnach den wind denn finde ich ihn auch
auf der straße in den haaren wie am fenster in den ohren bin ich doch
obligat empfindsam und suche in wipfeln bis zweifelsfrei die augen sind

unerwartet am verharren auf schmucklos geästeltem kronenwerk das
deutlich durcheinander fährt scharen die sachen sich nicht um mich sie
scharren versucht und machen dass ich selbstbefunden turbulent erstarre

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