Verlieren Teil V


doch als alle sachen nur noch sachen waren und
die farben (die vorherigen) in die zweisamkeit verfielen
als die horizontlinie knoten schlug graue geräusche
aus ihrer kontur flossen und eine große klebrigkeit
machten dass den scharen an den ufergrenzen die
atmung eindickte ihnen lange bärte wucherten und
sie sich ins gewöll der haldhalden zurückzogen (um
zu sterben) als von norden her gegenstände einfielen
und gegen ihre innere verhärtung anliefen lange rillen
durch alle körper schnitten dass sich stahlpfeiler aus
den knochen schälten die rostverbrämten rippen
bünde mit dem tageslicht schlossen und alles nur
 noch
ein geflecht aus gaspipelines und gesichten war
die schmutzigkeit der maschienenränder tiefe
kerben blindlings in alle minen biss die schmierwülste
der kolben sandige filme aus den lungen speierte
dass ihre züge verrohten und die einste feuchte
niederschlag in den schwefelpfützen gewann die
auf ihrer gelbheit bestanden bis die hummelnden
grillenkörper an den lachen zitterten und die
substanzen um fieber anflehten um die blasen der
rinnsääle aushaltbar zu machen die abwesenheit
der farbe in sich aufzunehmen wie die schwarzen
aggregate die es den sachen nicht gleichtun konnten

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