bordeaux – berlin

ja-amen-maschinen im offline status
die credits vermessen was bleibt ist 
der klick zum first-to-like-this-button
der billigflug vom du zum ich
und der verrauchte nebenraum
in dem man sitzt die trennwand zieht
die phrasen für die finger
mit schmalen lippen sich verlinkt
mit pinienwäldern, rehen, meer
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7 Responses to bordeaux – berlin

  1. friederikescheffler sagt:

    mit bitte um baisdemokratische abstimmung:

    -wer findet, ich sollte das wort „leere“ im letzten vers durch „räume“ ersetzen?

  2. Tristan Marquardt sagt:

    hand hoch

  3. Maria Natt sagt:

    ganz weit hoch

  4. Ilja Winther sagt:

    ich würde mich da auch einreihen, zu ungunsten des pathos. allerdings hadere ich noch an ein paar anderen stellen mit dem text. die bilder gefallen mir gut. ich verstehe nur nicht diese dem-anapher und die rhythmik gegen ende. wenn mit dem überflüssigen „dem“ verwirrung mit grammatischen mitteln gestiften werden soll ( vielleicht einhergehend mit dem bild des billigflugs vom du zum ich, grammatischen kategorien wenn man so will), dann muss da noch mehr passieren, um dagegen „maschinen“-ordnung zu suggerieren, ist die struktur auch wieder zu lebendig (trotz des schrulligen kreuzreims, obwohl reim ja eigentlich sehr dafür geeignet ist, scheinordnung zu reflektieren). würd ick mir noch mal anschauen.

  5. rebeccaciesielski sagt:

    „…dem billigflug vom du zum ich“-> versneid, aber echt,ey!
    achja, aber definitiv hand hoch. „leere“ ist in vielen kontexten ein schwieriges wort und im letzten vers dieses gedichts, also an einer derartig exponierten stelle, ziemlich too much…vielleicht würde ich sogar noch über ein anderes wort als „räume“ nachdenken…

  6. friederikescheffler sagt:

    danke euch! abstimmung und überarbeitung vorerst beendet.

  7. Tristan Marquardt sagt:

    super Text geworden (sacht auch Ilja neben mir)

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