(vorerst ohne titel)

sagst: schwalbenfutter, autarkie der wanderer.
du, diese dick aufgetragene idylle
wolkenloser fettrand der ortsausfahrt.
denkst: heimatdichtung denkst: amboss
denkst ohne steine flössen die münder aller wilden zum bach.
etwas ohne melodie passierte die schranken
kroch dir im nacken sieben weltmeere zur brust
du, der einzige strauch dieser lichtung
reißt ihn heraus, kaust die wurzel, hast durst

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3 Responses to (vorerst ohne titel)

  1. Friederike Scheffler sagt:

    “ du, diese dick aufgetragene idylle..“
    g e i e l !

  2. Rebecca Ciesielski sagt:

    g e i e l ! Nr. 2:
    „wolkenloser fettrand der ortsausfahrt.“

    g e i e l ! Nr. 3:

    „du, der einzige strauch dieser lichtung
    reißt ihn heraus, kaust die wurzel, hast durst“

    aber mit heimatdichtung und wurmfortsatz hab ich so meine probleme…

  3. Maria Natt sagt:

    besser? von der heimatdichtung kann ich mich noch nicht so ganz trennen, obwohl das wort furchtbar schwulstig und aufgeladen ist, denke aber dass das gedicht das braucht.

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