(ohne titel)

Ich konnte nichts dafür das sommer war
konnte sie nicht aufhalten die kopfsilhouetten
gegen eine späte sonne dieses orange lila ding
über dem wasser und daneben die stadt
mit ihrer asphaltglatze den aussenbestuhlungen
den noch warmen gegenständen da konnte man
nur schwer hinaus über die parkanlagen
sandsteinkieselwege das mückenwetter und
das da noch geruch war so spät am tag
wir hüteten uns doch so vor ereignissen
da war eine laterne angegangen um mitternacht
da konnte ich nichts für gegen das
straßenpflaster fahrradklappern
die wildweinranke im hinterhof
gestaute luft im treppenhaus
und dann das fenster aus den angeln
weil alles zu groß war für begegnung

 

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Eine Antwort zu (ohne titel)

  1. Maria Natt schreibt:

    hier noch ein nachzügler vom vorletzten zirkel, meiner meinung nach stark überarbeitet, das war ganz schoen schwierig. mir persönlich gefällt er jetzt vom flow her besser, aber was ist mit dem rest vom gedicht? ist das überhaupt wichitg? hatte beim bearbeiten den eindruck ich kann die worte total beliebig austauschen, solang der text einigermaßen gut durch den kopf rauscht ist und bleibt es der selbe effekt. hatte den eindruck, dass mir die wortwahl total freigestellt ist, und nur ein bestimmter rhythmus bedient werden will/bedient werden muss. wenn irgendjemand der meinung ist, dass ich gerade krassen bullshit rede, dann muss ich das bitte unbedingt wissen.

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