im mai

ein kreideumriss, kieselsteine. guck, so lag ich.
gleich beim wasser. glieder, licht. man siehts
auf den fotos. wo die hunde. was willst du von mir,
ohne richtung. so fällt schnee ins tal. trugschlüsse
von weiter oben. angehalten. vor der aussicht,
nichts zu sagen. als wir den pass weiter,
den bergsee fanden. schwimmzüge, tief aus der brust.
ich am ufer. gesichter, stoppeln. männer in hemden.
drei oder vier. ja, eine erwischts. die andere im schilf.
wartet, winselt. hört alles mit. jetzt, im winter bleibt
sie im auto. beschleunigt, und umfährt den pass.
spürt ein stechen im rücken, wenn man sie fragt.

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2 Antworten zu im mai

  1. Ilja Winther schreibt:

    Bin ich gerade irgendwie besoffen und viel zu euphorisch? Oder hat sich hier in kurzer Zeit eine Masse überdurchschnittlich guter Texte auf den Blog ergossen, dass einem jedes Lob schon platt vorkommt? Wenn man mit dem Lob überhaupt hinterher kommt…

  2. Helene Könau schreibt:

    jaaaaaaaaaaaaaa! anfang und ende machen mich voll mit geist. :) muss ihn aber später noch mal lesen, da manchmal länge entstand beim ersten lesen, weiß noch nicht genau, wie ich das wo finde.

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