[in was für einem raum ich gerne wohnen würde]

in was für einem raum ich gerne wohnen würde:
eine decke so hoch ich kann versuchen was ich will ich komme nicht heran
zwei fenster gepaart in derselben wand mit bogenförmigen ausschnitten oberhalb
die können von mir aus den ganzen tag verhangen sein
ein schöner dielenboden auf den ich achtgebe möbel werden angehoben
wo mein stuhl steht habe ich einen klarsichtigen plastikschutz zu liegen
nur dass dieser den boden viel stärker und feingriffiger zerkratzt
ein großes bett das habe ich von einer vormieterin es trägt verzierungen
dafür quietscht es ab und zu
einen massivhölzernen schreibtisch den habe ich von einem mitbewohner weil ich ihn
viel lieber haben wollte als er
einen drehstuhl den habe ich im hof gefunden und hinauf geschleppt
eine couch mit stellen die sollen wie leder aussehen die habe ich von einem
ausgezogenen nachbarn er wollte fast nichts dafür haben
unzählige regale und schränke darin ist alles aufgehoben was ich jemals besessen habe
wessen davon ich habhaft werden konnte und was nicht auf irgendeinem hoch- tief-
oder zwischendeck lagert
im mittelmeer sind heute hunderte menschen ertrunken
mir fällt ein: ich wohne bereits in diesem raum

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Textkette 1 – Biesenbrow

Ein weiterer Teil der Textkette, die während des gemeinsamen Schreiburlaubs von G13 in Biesenbrow in der Uckermark begonnen wurde. Die Zahlen vor den Texten diente nur der Zuordnung und steht in keinem Bezug zu den anderen Reihen. Jeder Text reagiert auf den unmittelbar vorhergehenden. An dieser Kette mitgeschrieben haben bis jetzt Rike, Lea und Max.

1.1

versuchen sie es mal mit einer auf festem fließ gewachsenen seestaude

ihrem rumpf, der angluckst, berühren sie ihre zehen. diesen boden

wie schnee. huch. so schlüpfrig. und doch so schön. anemonen knüpfen

ihnen den schuh, beruhigen sie mit umgebung. gebieterisch grün.

sie beginnen zu trödeln. als hätten sie gewusst, wie hier unten die scham,

naja, die erwartung verläuft vor den augen, ein guckloch, unerreichtes

wie stuck. sie hatten ziele. deshalb sind sie ja hier. und immerhin

blinzelt der schnieke stiefel nun an ihren füßen, macht das nass sie

auch stark. merklich fluide vom dumpfen rumpeln schwirren sie mit uns.

merklich geschickt. für stunden kein mucks, nur gurgelndes trinken.

trinken, ja, sie verschlucken sogar einen fisch. in gänze, bis zu den gräten,
sie nehmen sein wesen, seinen glanz für sich an. den silbernen fang. zeigen
kein zeichen von reue. wie wehmütig ducken sich da seine schwestern
vor ihrem mund. diesem dunklen flunkern, diesem schlund. sie lenken ein.
erschwimmen das nächste, faustrunde wunder. vor ihrer nase, gleich da.
sie schwupsen es an, alraunen die brauen, mit ihrem wispern treten sie luft.

1.2

warte bis zum mai, dir einen unterstand zu bauen
dann kommen die mücken, bilden einen raum
unscharf an den rändern, schrauben dir ein bett zusammen
aus gebieterisch grün, solltest du durst bekommen
vom zuschauen, such die fischzucht unweit der volumen
ein becher wasser fülle in den magensack
von quadrat zu kubik, erhöhe die leitfähigkeit
werde hohlwelt, lebensraum für anemonen und schleie
warte bis zum mai, bis die ameisen, abgeblühte feldforscher
dich mit ihren nachtsichtgeräten umstellen
streifen auf den körper laufen, schnittkanten maskieren
für den eingriff der ohrenkneifer und hirschkäfer
ja, insekten sind distributive gemeinschaften
und als solche brauchen sie regelmäßig einen skandal
die selbstwahrnehmung zu stabilisieren
warte bis zum mai, wenn die vegetation ihrem dasein
als requisite mit bestimmbarem umriss entkaumt
silbern wird wie erreichbarer stuck
sorge dich nicht, wenn du im rachen ein kitzeln fühlst
es ist die anemone, vorbotin deiner kollaboration

1.3

im base camp: fusslige logik, ein schwarm in auflösung begriffenes licht. dessen schnittkanten sorgfältig vorgezeichnet, aus mangel an schere jedoch obsolet. prise stabilität, die bewegung nicht ausschließt, die sie möglich macht. wie fünf sekunden streicheln, eine geste, wenn man sie braucht. wenn wir ehrlich sind, war niemand wegen der berge hier. sie stopften die gegend wie drohgebärden, die hässlichste form von unmäßigkeit. gequetschte verhältnisse, denen nur ausredehalber aufmerksamkeit galt: weil es dinge gibt, die man nur dazu kriegen, aber nie alleine haben kann – wie schuhkartions oder käsepapier – brauchen wir berge. als vorwand für eigentlichkeit, der wir requisit stehen können. performing together with the light: then we are able to be objects. ein unterschied, wie von quadrat zu kubik. nur andersrum.

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Textkette 3 – Biesenbrow

Und noch ein Teil einer Textkette, die während des gemeinsamen Schreiburlaubs von G13 in Biesenbrow in der Uckermark begonnen wurde. Die Zahlen vor den Texten dienten nur der Zuordnung und stehen in keinem Bezug zu den anderen Reihen. Jeder Text reagiert auf den unmittelbar vorhergehenden. An dieser Kette mitgeschrieben haben bis jetzt Lea und Tabea.

3.2

weithin sichtbar: körper, die üblichen probleme und schlaf, an dünne fäden gehängt. eine einladung zum aufgeben, von der man wissen muss, wie man sie nicht annimmt. die schwierigkeit variiert, verhält sich aber niemals linear. spätestens bei level 35 hat der endgegner urlaub, was das ganze noch komplizierter macht. schreck in grenzen, diese aber weit gefasst. mit bäumen am rand (also: ziemlich weit weg). transportable bäume allerdings, eine landschaft bei fuß. als körper, der ihr widerspricht. als kleinteiliger, kombinierter schlaf in der postproduktionsphase, da, wo die erzählung langsam das gefühl hat, sich verteidigen zu müssen. wo sicherheit lauert, abgemäht und eingelagert, nährboden sämtlicher strategien für den moment, in dem dein albtraum aufwacht und feststellt, du bist immer noch da.

3.3

wo sicherheit lauert

abgenäht und eingelagert

pflege ich einen nährboden

für schweigen.

ich habe die bäume in der hand

habe sie an den rand transportiert.

exponiert wollte ich deinen körper

wollte ich deinen körper in dieser fläche

wollte ich deinen körper sehen.

weit gefasst das terrain.

die kahlen äste

die aus dem sumpfgras ragen.

die hüttchen am rand

die das anvisieren erleichtern.

mich quält der kleinteilige albtraum des tages.

eine horizontale, humane dramaturgie

die zum aufgeben einlädt.

wie alle tiere sollte auch dich das gefühl treffen

jemanden oder etwas verteidigen zu müssen.

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Textkette 4 – Biesenbrow

Ein weiterer Teil jener Textkette, die während des gemeinsamen Schreiburlaubs von G13 in Biesenbrow in der Uckermark begonnen wurde. Die Zahlen vor den Texten diente nur der Zuordnung und steht in keinem Bezug zu den anderen Reihen. Jeder Text reagiert auf den unmittelbar vorhergehenden. An dieser Kette mitgeschrieben haben bis jetzt Paula, Tristan, Rike und Kowka.

4.1

nachts aus der straße ausbiegen, gedankenstriche
in der mitte, ich tue nichts. große schritte, die in kleinen
denken, kennt ihrs? antrag ungezeichnet abgelehnt
ein ultimatum stellen, sich darin rückwärts überholen
oder die haufen wäsche mit kreide umranden, brot essen
vorm schmieren, weil der hunger kommen muss, d.h.
mein linker, linker platz, hat was, ich lass das
messer in der rechten, bewaffnet schmeckts besser

da ist der wunsch, die straße nichts anderes, als anderes
zu verbinden, eine fixe idee, blödsinn, allen forderungen
gleichzeitig den boden zu entziehen – ist das bloß deko
oder eine version von: man könnte so viele regeln verlegen
ihr findet, man kann, ich finde, das ist keine handlung,
das gehört einem anderen tätigkeitsbereich an

4.2

es kommt nicht drauf an, was die buchstaben denken.
gelenke bedecken die welt von allein. die schultern stumm
an der weggabelung. greif deinen schal, der ein waschtuch

sein könnte, in dieser hitze, spür ich dummheit und wut.
wie viele herzen hast du verlesen, federvieh,
sehnen mit andacht gestreckt?

wie die hellen farben sich zwischen uns stellen.
stopf den mund voller beeren, beschwichtigung.

du gehst voran, mit großen schritten, sehr vielen zähnen,
berichtest vom schneefall, schnee, den du annahmst,
schnee an den grenzen, die du nie sahst.

das schlimmste ist: du kannst mir nichts. ich kenne das
belting der hälse, wenn die esel so schreien, diesen donnerstag,
mit der angst vorm zerbersten. mit der liebe als kind.

es kommt nicht darauf an, was die buchstaben denken.
sind wir uns nicht ähnlich? alle? ein anhänger, ein anfall
gemüt? ein hahn, von mir aus, mit haut überzogen.

aus der ferne dein winken. dahinter, endlich: ein hof.
androgyn, voller eufeu. wir schlafen im stroh.

4.3

die konvexe oberfläche der erde
ist voller ansatzpunkte für gelenke
ist sie selber gliedmaß auf der einen seite
liegt jenseits des gelenks frei bewegliches
sind beide enden an der erde befestigt
herrscht stillstand als wäre es absicht

zwei beispiele im zwischenraum:
– von den schultern aus der thorax
führt nach unten und nach oben
– wären buchstaben flexibler in den knien
könnten sie der wörter last abfedern

trägt ein hahn sein prachtkleid auch an wochentagen
der besucher denkt er wird gepflegt
und tauscht die schlange um den hals
gegen einen waschbärpelz
mit knopflöchern von feinem schrot

die hühner lesen hülsenfrüchte
aus dem tellerherz v.a. muskelmasse
an empfindungen die eine oder andere
läuft vom spitzen winkel ihrer schnäbel

und esel sind als torwärter unnahbar
wenn man hört dass etwas aufgeht
sie den stand auf ihre hinterfront verlagern
durch die flanken sich ein zittern stiehlt

anthropomorphismus ist ein hohes gut
die kuh erkennte den verlust nicht an
dürfte ihre freundin nur noch muhen
– standortnotiz, wo wir uns dabei befinden:
stillgelegter bahnhof auf der strecke
zwischen hier und dem nächsten stadtstaat

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Kettenglied 2.15

Haarklein zaehl ich
messe mein ausmass 5x am tag
umfang von finger teilt ohrlaeppchen um 1/3
radius des ellenbogens perfekt fuer den ernstfall
mein schatten ein belegexemplar
wie willst du strassen aus zucker lieben wenn nicht mit der ganzen fussbreite?

um zu wissen was sein wird
musst du wissen wer du bist
vielleicht kannst du das nicht verstehen
vielleicht liebst du mich, aber ich
liebe meine pankreas

beneide alle maschinen
die ihre zahnriemen lieben koennen
– ohne scham
die freude des besitzes ist eine heimliche
das konto meiner anatomie niemals leer

es ist wahr
ich liebe den winkel deiner straehnen zueinander
durch schoenheit wird nicht alles legitim
ich werde: alle rechnungen mit dir offfen lassen
deinen schatten nicht herausfordern
deine wirbelsaeule hinnehmen wie sie ist.

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Textkette 5 – Biesenbrow

Ein weiterer Teil jener Textkette, die während des gemeinsamen Schreiburlaubs von G13 in Biesenbrow in der Uckermark begonnen wurde. Die Zahlen vor den Texten diente nur der Zuordnung und steht in keinem Bezug zu den anderen Reihen. Jeder Text reagiert auf den unmittelbar vorhergehenden. An dieser Kette mitgeschrieben haben bis jetzt Max, Kowka und Tabea.

5.1

was wir zu tage förderten
diese lücke zwischen unseren vorderzähnen
als planken, als mannschaft, als säbel
letzte gebete über dem kreisen
der möwen, heckflossen unten
was wir mit uns nahmen
über die toten gibt es nichts weiter zu sagen
als dass sie dereinst zurückkehren
mit blumen in ungeschickten händen
durch hektoliter erdschichten
werden in den wohnzimmern stehen
ameisengroß wie die besucher
einer anderen dimension
auf die wir lange gewartet haben
nun aber nicht genau wissen
welche sprache sie verstehen

5.2

fünfzehnhundertjährige kogge
die sich im wind wiegt
auf die luft im bauch vertraut
sie wieder aufrichten soll

auf deck die matrosenschaft
dielen zeigen blanken putz
wie kurz nach der abfahrt
in den ersten sturm

gesichter strahlen auf das deck ab
auf der ersten ausfahrt
als würden sie einander sehr gut kennen
seit den tagen der rekrutenschule

was waren das für lustige
sofern es früher unterschiede gab
– matrosen und soldaten –
sind heute junge menschen beides ganz

––––

tote sitzen mit am esstisch
als wären sie nie weg gewesen
ist es wirklich kein wunder
dass sie irgendwann zurückkehrten

ihr aussehen nach vielhundert jahren
waren einmal unsere großeltern
sie nehmen nicht am tischgespräch teil
wie zuletzt in ihrer lebenszeit

ihre hände liegen reglos auf der decke
schüsseln stehen leer und unberührt
sie erheben sich als erste oder letzte
möglicher interferenzen wegen

wenn sie durch das haus schleichen
irgendwann nach draußen finden
sind wir sicher dass sie zurückkehren
solange wir leben

5.3

die grosseltern sitzen mit am esstisch
als wären sie nie weg gewesen

meine hände reglos auf der decke.
einen habe ich begraben auf dem land.

übers feld, unweit des hauses
liegt der friedhof, plastikblumen.

bedeutend ist vom abschied
nur der abschied, hallt das zimmer

vom gleichen gespräch : was hast du
getan, wo gewesen, (wieso) isst du nicht

und ich verharre in schreckstarre.
ich muss mir alles einverleiben.

nein, ich weine wie ein kind,
das man nicht tröstet.

die grosseltern sitzen mit am esstisch
als wäre nichts gewesen

sie legen mir eine hand auf den rücken
sagen es tut ihnen leid.

Veröffentlicht unter Alexander Makowka, Max Czollek, Tabea Xenia Magyar, TEXTE | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

Textkette 2 – Biesenbrow

Dies ist der Anfang einer Textkette, die während eines gemeinsamen Urlaubs in Biesenbrow in der Uckermark begonnen wurde. Jeder Text reagiert auf den unmittelbar vorhergehenden, ohne die Texte davor zu kennen. Mitgeschrieben haben an dieser Kette bis jetzt Lea, Tabea und Tristan.

2.1
ausgangspunkt ist die länge einer strähne deiner haare von der breite deiner ausgestreckten arme; sie ist keine abbildung, sie ist ein modell. von der länge einer tragfläche, bei aufwind, und der breite einer geschichte mit zu vielen details. so nicht überliefert, aber möglich.

möglich ist auch, was man nicht sehen kann, möglich ist die länge des schattens, den dein körper wirft, von der länge des flugs und der breite deines brustkorbs von links nach rechts als durchmesser.

möglich ist es, jemanden zu lieben, wie zucker in der revolutionszeit oder ein hanuta im letzten moment, wie das permanente proben des ernstfalls, wie eine schraube die maschine liebt: mit dieser freude des besitzens, die in jeder maßeinheit steckt, von der länge deiner wirbelsäule, durch schönheit legitim.

denn es reicht nicht aus, wenn dinge schön sind, man braucht einen zeugen dazu. man braucht jemanden, der mitmacht, und etwas, das man wiederholen kann, ohne dass man dadurch etwas üben will. offene rechnungen. was ich sage, wenn ich meine. wenn ich meine, sagen zu müssen: wenn es an dieser stelle vögel gibt, will ich sie ohne symbolische funktion, aber mit anspruch auf ewigkeit.

auf eine, die nicht langweilig wird. wenn wir fossilien am anfang ihres herstellungsprozesses sind will ich, dass die paläontologie niemals in der lage sein wird eindeutig zu bestimmen, welches von den beiden sich im stein an das andere schmiegt.

2.2
wie eine schraube die maschine liebt
drehe ich mich in die materie.

ich habe mich an dich geschmiegt oder du an mich.
im schlaf der paläontologie nachhängen.

manchmal habe ich das als aufgeben empfunden
aber eher als aufbruch

wenn ich darnieder lag
habe ich konferenz gehalten.

nachforschungen anstellen, sagte sie.
von der aussicht lag ich wieder darnieder.

jetzt habe ich anlauf genommen und hoffe,
dass jemand kommt und über die stelle wandert.

z.b. eine strähne, ein schatten,
ein riss, oder ein freund.

ich lauere im gras. ich muss diesen moment abpassen.
es ist schwer, nicht einzuschlafen.

als hilfe übe ich offene rechnungen
ich denke an die ausgestreckten arme meiner mutter,

form, die auf erlösung wartet,
immer kleiner wird,

während ich mich entferne.
mit dem begleichen, da haperts.

2.3
dein skill eine kinski-schraube, du driftest ins bild.

landschaft ist die entscheidung für grün.

noch ist sie. noch immer kein umland verbraucht.

wo ich liege, gelinge ich dem gras partiell.

mein innerer stream, den ich, läuft er nach draußen, schließe.

handlungsnah leben.

in einer einstellung gehst du, zählst die mängel des moves.

deine entfernung von mir ist deine entfernung zu mir.

riesige wiesen, das wasser dahinter, spielt teich.

du hingegen bist klein, hast die weite eingeweidet.

sie ist grün genug, um gesehen zu werden.

Veröffentlicht unter Lea Schneider, Tabea Xenia Magyar, TEXTE, Tristan Marquardt | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen