LESUNG: G13 beim Zeitkunst-Festival

Am Wochenende vom 12. und 13. November findet in Berlin das Zeitkunst-Festival statt, ein Festival zur Begegnung von Neuer Musik und moderner Lyrik, das vom Verlagshaus J. Frank organisiert wird. Neben Autoren wie Ulrike Almut Sandig, Björn Khuligk, Daniela Seel, Tom Schulz, Hendrik Jackson u.v.a. tritt auch G13 mit einer Performance auf, am Sonntag um 16 Uhr im Radialsystem.

Friederike Scheffler, Lea Schneider, Can Pestanli, Linus Westheuser, Maria Natt, Max Czollek, Ilja Winther und Tristan Marquardt haben 21 neue Texte zu Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“ geschrieben, die unter der Regie von Beate Baron inszeniert werden. Kurz: Es gibt jede Menge neuen Stoff und viel Performanz – kommt vorbei, wir freuen uns!

Und darum gehts:
Die Arbeit an Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“ (1912) konzentriert sich auf eine Transponierung des Stoffs: Wer wäre Pierrot heute? Was ist der traurige Clown im Zuge des wahnhaften Jahrhunderts seit der Uraufführung geworden?
Mit unterschiedlichen lyrischen Herangehensweisen nähert sich G13 einer Antwort. Wie die tonale Enthierachisierung in der Musik Schönbergs öffnet sich die Lyrik einer Vielzahl von Bezugssystemen. Die Behandlung des Paranoikers Pierrot mündet in die Auflösung seines Namens – Referenz wird Klanglichkeit.
(aus dem Programmheft)

 

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