Archiv der Kategorie: Ilja Winther

als hier das unsere weit und breit.

a: viele bäume ergeben noch keinen wald. b: ich fühle mich allein zwischen zahlen. das ist nicht gerechtfertigt. b: den wald trägt die buche in sich. a: jeder baum hat kein selbst und ich bin aus lauter bäumen geschnitzt. a: … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | 3 Kommentare

CHANSON&LYRIK: Max Czollek, Sarah Dulgeris und die Clochards aux Cravates im Panda-Theater

JA, DAS TAUCHT HIER WIEDER AUF! Es stehen nämlich die beiden vorerst letzten Schangsong&Lyrik-Abende im Panda-Theater vor der Tür und alle, die es noch nicht geschafft zu kommen, sind herzlich eingeladen: Sarah Dulgeris hat mit den Clochards aux Cravates um … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther, LESUNGEN, Max Czollek | 2 Kommentare

stumpf.trott.schotter.

man möchte dem obststand mienenspiel angedeihen lassen, stattdessen wächst der müll im hof und die milieustudie wird zur kaffeefahrt, im grunde knapp verpasst. wie siehst du das: wenn der mittagstisch, die nachspeise mal beflügelt beiseite geschoben, beginnt, ansprüche an dich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | Kommentar hinterlassen

ausweiden.tropfen.kalb.

und das war ihr gutes recht. die ablage trug schale sowie schüssel, von oben stürzte die bedienung herein. ausgewei- dete rehe, gesäugte kälber, der pächter hing am tropf. nach der entdeckung des telegraphen kam alles anders. blasmusik ertönte hin und … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | Kommentar hinterlassen

kragen.stahl.sakral.

es fühlt sich an, wie wenn sich nachmittags ein sekretär trifft: die drogerien schließen die äug- lein und der wasserfall versohlt eine sonate in d-moll mit lausiger vorderhand. maria, joseph und das kind stagnieren links der kletterpflanze, während traurige döschen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | 2 Kommentare

laken.sühne.lab.

flattern, falter ein umwurf. der birken- wald zählte sechs buchen. niemand hatte das bisher überprüft, nun war unschädlich geworden, was vorher genügt hätte, das heißt, alles blieb beim alten, nur die wut ließ sich nicht blicken. sprachen, wetter, zaudern, das … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | Kommentar hinterlassen

bühne.buhnen.summe.

die altäre hatten wir in der kantine vergessen, die disco bemühte den geländewagen, der nicht anspringt. verliebtheit ließ uns damals so viel zeit gewinnen, dass ein weiteres jahr verging. der schwarm füllte die lücke bis zum nächsten frost. es war … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | Kommentar hinterlassen

bret.gähren.bestellt.

die metzgerei gottlos, niemand da und die organe eingepackt. verhält es sich umgekehrt mit der befruchtung vergorener weingüter. dickglasige lupen lassen sich nicht umrühren, der baum knickt mittig, alles trug und nachher angebranntes wild. ich glaub, und da bin ich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | Kommentar hinterlassen

geifer.blickte.gleiß.

in der regel kann man nachstellen, was verkehr in der abendsonne tut, lavierend, arg. ein betender greift auf knien nach den werbeflächen am supermarkt. gemüse rollt über den spielplatz und wird zertreten, obwohl der rote ball abseits liegt. will ich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | Verschlagwortet mit | 4 Kommentare

irgend.biege.trüblich.

das ist kein versehen. wenn die boote im wasser torkeln und kühe auf der alm nachahmen, dann springt mit schrillem klingeln die kasse auf und die schüler strömen geschwätzig zu dem mandelbaum in der mitte des hofs. nebenbei bemerkt: ich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE | Verschlagwortet mit | 3 Kommentare