Category Archives: TEXTE

für die sonntage danach

langsamer träumen! du verschluckst zu viele fussel im schlaf, prinzessin. läufst schon los als die füße noch liegen, verhedderst dich im morgen, einem ganz körnigen glück, in den laken. wimpernwünsche hast du dir abgewöhnt, rückwirkend. aber einer ist schneller, der … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider | Verschlagwortet mit | 3 Kommentare

zugprotokoll

will ich über schaffner reden die selbstverständlich späne von einer hobelbank reißen über ordnungen meiner zunft die sich zusammenzieht bis alle fetzen pressholz werden gedanken innwärts kreisen wo es eng wird und dicklich ich habe das auch versucht: nach wochenlanger … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | 2 Kommentare

LESUNG: Lea bei der writer’s night

Das darf auf keinen Fall verpasst werden: Lea Schneider liest am 5. 4. bei der writer’s night zusammen mit Mikael Vogel u.a. Los geht’s um 19 Uhr im agoracollective ( http://www.agoracollective.org ), Mittelweg 50 (U8 Leinestraße) .

Veröffentlicht unter Lea Schneider, LESUNGEN, TEXTE | Hinterlasse einen Kommentar

vorab zum ausflug

                  der tour im april 2012 wie ich das sehe wird das eigene wendelhaus mit krach verlassen das die meisten bei sich tragen welches hoch hinaus im gegenlauf die tiefe fördert und auf welchem wenn es gut läuft ausgeritten wird … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka | 2 Kommentare

kragen.stahl.sakral.

es fühlt sich an, wie wenn sich nachmittags ein sekretär trifft: die drogerien schließen die äug- lein und der wasserfall versohlt eine sonate in d-moll mit lausiger vorderhand. maria, joseph und das kind stagnieren links der kletterpflanze, während traurige döschen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | 2 Kommentare

מַבוּל (sintflut)

ich denke an menschen die sterben bei unfällen wie wettervorhersagen an bibeltiere erschöpft nach abschnitten einer ausgedehnten exegese finde etwas über angst und denke ich habe so noch nicht geschrieben vor dem fenster opfert einer schnapsflaschen preist das morgenland

Veröffentlicht unter Max Czollek | 5 Kommentare

tank man

paar reiskörner glück schüsselwärts gestellt mit stäbchen ausgemessen stehst vor den 400mm mensch, lauf-doch-los durch helle korridore und keiner sieht dich mit geschlossenen augen wie fühlt es sich an über der gliederkette winkekatzen rühren luft, pack den regen schirm aus … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | 13 Kommentare

erasmus die erste

was du sagst lässt meiner ahnung alle stränge reißen dabei ist es doch dieselbe gondel die wir schneiden dass der weg hierher genauso von hier weg geführt hätte der patron dafür verständigung geübt fraglich lag mir auf wie in der … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka | 1 Kommentar

toujours des problèmes

rumpfbauten, siechen alleine. lass die kippen im weiher, sieh. gehen wir von strömen aus, bühnen: ein neues sodass. das territorium zweimal am morgen. babylon. will ich alleine sein schleicht sich ein delta ins dach, in tüten, erwachen verweise, zerschlagen die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser | 1 Kommentar

laken.sühne.lab.

flattern, falter ein umwurf. der birken- wald zählte sechs buchen. niemand hatte das bisher überprüft, nun war unschädlich geworden, was vorher genügt hätte, das heißt, alles blieb beim alten, nur die wut ließ sich nicht blicken. sprachen, wetter, zaudern, das … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | Hinterlasse einen Kommentar