tags, was geschah, wenn strahlen die straßen entrollten, alles zeug
seine farben anzog. wenn ich schlief, schlafen ließ. fuhr, wo ich
las, in straßenmitten, sätze aus gedankenstrichen. wenn ich, wie
sonst nur gras, gras war, kartograph im sachgebiet x, utopie. das
trara, wenn halme sich ballten zu büscheln, weil zeit sich vertat.
sommer kam, ging ins knie. kaum keimte die zwiebel im korb,
wähnte sich nahrung natur. schublade, die in ihren trieben nie
vorkam, öffnete sich, windiger schritt, betreten der flur. geistern
im schilderwald, der richtung erst zeugt und dann zeigt. wühlen
im menschenschlag, der sich weigert, dann beugt. dieser punkt
ein defizitäres heute, fingen träume an, so sehr zu rasen, dass
landschaft nicht nachkam mit laden. mondbefleckte anbandlung
verdeutlichte, unter brücken und büschen, genese im bildsinn. dass
viel geschah, aber wenig konkret war auf dem rest der planeten. und
dann begann die musik. lichterkette im garten nie gekannter nach-
barn, ging an. lila duftkerze nahm angst vorm allergischen anfall.
bekanntschaft kam, teilte sich durch die bar. bei gebotener vorsicht,
dass das, was der abend zu bringen gedachte, klar war, stieg rauch
auf, vom grill. nur schattenwurf schrieb lieder. und ich wusste nicht
mehr, war es, war ich erwacht, noch immer nacht oder schon wieder.


