Category Archives: TEXTE

Nie in Tel Aviv [Arabic]

translation and voice: Muhammad Aurfali, Damascus original from Druckkammern (Verlagshaus J. Frank 2012)

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | Verschlagwortet mit | 19 Kommentare

[nachts, ich laufe nach hause nach draußen]

nachts, ich laufe nach hause nach draußen. boden hat ohren, wo meine sohlen sind. hören, wie es um mich bestellt ist. horchen, aufs leiseste laut. großes ja, mit dem finger in die luft getippt, zu sagen, ja, dieser außenraum ist … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | 13 Kommentare

[ziegen]

ziegen. es gibt sie hier überall, wie einen geruch, der aus dem boden kommt. zwischen ihren hörnern verstecken sie je ein schwarzes loch. an dieser stelle sind sie nicht besonders tief und können ohne offizielle genehmigung betrieben werden; man sollte … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Hinterlasse einen Kommentar

ausschnitt aus einem unfertigen gedicht

sagt ein lehrer zum schüler, die letzten werden die ersten sein.sagt der schüler, wer krank ist, wird vom sinn des lebens nicht geheilt.

Veröffentlicht unter TEXTE | 5 Kommentare

das menschliche geblüte

in sirrenden weihern, die gase im atmen, die niemals schlafen, sie liegen am boden, ächzend voll lust schleppt sich jung und alt in seine schale, verschmiert das lied die grenze von blatt und blatt und bräutigam, wo wir mit offenen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser | 5 Kommentare

#klingtwiepollesch

es regnet, regnet, reg dich nicht auf, wir gehen mitten durch den schnee. um uns stehen narrative, füchse schmiere, exzellentes personal. für liebe sind wir groß genug. wie das? na, einfach: ja zu dingen mit gesicht. zu andern nicht. teilhaben … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler, TEXTE | 3 Kommentare

[wir schreiben den 13.13.2013]

wir schreiben den 13.13.2013 um 13:13 und 13 sekunden es kann jetzt nur noch besser werden nach den übertragungsrechten suchen wir nicht mehr und schalten live nach peterschwuz zum grünen platz den halten kobolde besetzt sie sehen aus wie welche … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE | 1 Kommentar

[ich merke, dass ich mich wiederhole]

ich merke, dass ich mich wiederhole. irgendwo weiter vorn, wo sich der archetyp-modus eingeschaltet hat: weben und auftrennen, tausendundeine verschiebung. zeit gewinnen, in der ich fäden lösen kann, die legosteine, plattenbauten, stück für stück auseinanderrupfen, die burg schleifen, abtragen bis … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | 2 Kommentare

#schwan

wenn ein tier einen mythos trägt als kette, federn um den eigenen hals, geht es dann stolzer, oder beschwert? ich bin der schwan, der topflappen klöppelt. wenns eng wird für die hand, dreh ich die spitzen in jede richtung, verdreh … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler | 6 Kommentare

INTERVIEW: Lea bei „Im Augenschein“

Die schöne Idee der Interviewreihe „Im Augenschein“, die Tobias Roth auf Fixpoetry kuratiert: Im Gespräch mit Lyrikern über Lyrik den Autornamen und den Titel zu verdecken. Der blinde Fleck über dem Namenszug der Autoren soll einen freieren Blick auf das … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, PRESSE & BILDER | 1 Kommentar