Archiv des Autors: Rike Scheffler

[atome, pfirsich]

atome, pfirsich, steinwurf zwischen schneidezähne. ich begreif das konzept junge, du kleiner bruder, spuckst mir zornig gegen die stirn.   im innern vom fruchtfleisch finden sich kerne flacher als gras. feine adern, abgezählt fürs handgelenk. wenn du hier drauf drückst, … Weiterlesen

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this is just to say

halt die zukunft für uns reserviert. schnuppertickets, pflaumenschmiere, montag, dienstag, wirst schon verstehn. ich hol dich ab. und danach sehen wir uns nicht, drei lange wochen. fertigpizza, wichsen vorher, die meisten rochen bloß wie du. doch davon, darling, schweige ich. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler | 1 Kommentar

[narcissus und echo]

1 aonisch berühmt, die bläuliche nymphe macht die probe, gab den erleuchteten mann. fünfzehn jahre helles getön. ist einer allhier? die schwätzerin belistet, schlau, wird selbst narcissus, von der zunge schickt sie gewalt. 2 drohungen verdoppelt als jüngling, bestehen je … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler, TEXTE | 8 Kommentare

[so ist das wieder]

rückblick: ich berühre. ein ungestüm von einem zug, die dunklen laternen (ach). zwei reihen kinder aufgestellt zur schneeballschlacht. leipzig, halle (sachte) schmerzen um den unterleib. hab übers jahr zentimeter verloren. maßeinheiten (klein gehalten) ein -nein, mehrmals haut in schiebetüren. die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler | 5 Kommentare

[wüste suchen im filz]

wüste suchen im filz. von beiden seiten schlafphasen, beißt dir in die wange, die finger verhakt. lippen, beine, uneinheitlich. blut ist am kussmund, alte spucke im laken. schiebst nen geruch von zwiebeln unter den nägeln, die feine linie straßendreck. heute … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler | 2 Kommentare

[zucker, zucker, lange hand]

zucker, zucker, lange hand. kommen sie, einen garten anmieten, sein mehrwert liegt in der potenz. ich setz sie in szene: regenrinne hinterm haus, ihre nassen arme, nackte haut. ihre haut als mode, ihre mode als schrei. weis sie ein in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler | 6 Kommentare

[schemata, überhaupt]

schemata, überhaupt: saumselig dein genre. vom unterschied zwischen elben und elstern. vorsichtig testest du die freuden der jagd. zwei körper als fluchtpunkt, kompetenz. du unterscheidest, was wozu gehört. woher die lichtungen, lücken im wald. verstörte schüsse, fehler im moos. fixierst … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler | 6 Kommentare

[träumerei in hellblau]

dicke luft in der landschaft, strommasten füllen den schönsten zenit. windstärke? drei. denkst das wetter, wie immer, mimöschen, fühlt sich so schwach. all die hochhäuser, schwimmer in dünnen hosen am see. und weiter drin in der stadt zeig die stelle … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler | 3 Kommentare

[stößt mit dem queue]

stößt mit dem queue gegen greifbares, rundes, die kugel zittert, bis sie passt. im rückblick fast wie von allein. hast dich dem spieltrieb hingegeben, trotz bestem gewissen, theorie. prüfst deine bahn, als sich was auftut, das nicht verworfen werden kann. … Weiterlesen

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[taunus]

taunus, letztes dorf vorm dorf. dieses mal keine regeln. mein körper fachwerk, hat es eilig, und wir, von nahem, erwarten. beginnen grad erst zu verstehen. dass der krokus feige ist. blüht so leise, überall. wer trägt uns denn die weitsicht … Weiterlesen

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