Category Archives: TEXTE

[hefter die helfen]

hefter die helfen jetzt auch nicht mehr weiter beim wäscheaufhängen hast du lange nach fusseln gesucht und da- nach dein gesicht vor dem spiegel ge- prüft der laptop läuft seit vielen stunden und die luft im zimmer dick wie deine … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Christopher Izgin, TEXTE | 3 Kommentare

von der abwesenheit (teilstück)

regionalzug: mit beiden beinen transportgewerbe ovation gestreifter körper sind wieder wer wespen schwarm in kurvenlage doppeltes signal sprache besetzter frequenzbereich entschuldigen sie bitte ich halte nur den stift es geht schon wieder von allein ich habe der gegend nie etwas … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | 2 Kommentare

augentanz

lecke wunden gerne staub auf der zunge wirbelt sich zu einem sturm aus hautpartikeln die ein täubchen friemeln das ich ausspucke spürst du die zeit lass uns sinn machen und den raum mit milch tünchen wo bin ich zwirbel kurbel … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Christopher Izgin, TEXTE | Hinterlasse einen Kommentar

[so ist das wieder]

rückblick: ich berühre. ein ungestüm von einem zug, die dunklen laternen (ach). zwei reihen kinder aufgestellt zur schneeballschlacht. leipzig, halle (sachte) schmerzen um den unterleib. hab übers jahr zentimeter verloren. maßeinheiten (klein gehalten) ein -nein, mehrmals haut in schiebetüren. die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler | 5 Kommentare

einige gedanken zu politik und lyrik

aus einem immer mehr von der eigentlichen diskussion abschweifenden blogkommentar ist vor einiger zeit ein kurzer text entstanden, in dem ich versucht habe, einige gedanken zu politik und lyrik zusammenzufassen, die in verschiedenen diskussionen zusammengekommen sind. ich möchte diese gedanken … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser | Hinterlasse einen Kommentar

[wisst ihr es ist so]

wisst ihr es ist so: manchmal weiß ich nicht wovon ihr redet ich schwenke flüssigkeiten in trinkgefäßen – das ist sicheres terrain setzte einen fuß auf den boden – hier auch entschuldigen sie ich habe dieses hemd an ich muss … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt | 4 Kommentare

marie

schulter, marie, von unten nach oben erwartung die ich abschreiben werde wie letztes feuerholz rufe aus der erde, axthohe geräusche laufen wir durch den park, sag grün die farbe des unheils könnte ich mit diesen augen wurzeln marie, schriebe dir … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | 2 Kommentare

[wüste suchen im filz]

wüste suchen im filz. von beiden seiten schlafphasen, beißt dir in die wange, die finger verhakt. lippen, beine, uneinheitlich. blut ist am kussmund, alte spucke im laken. schiebst nen geruch von zwiebeln unter den nägeln, die feine linie straßendreck. heute … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler | 2 Kommentare

etüde

Veröffentlicht unter Linus Westheuser | 3 Kommentare

[muss das blenden sein]

muss das blenden sein, schlag ins gesicht, wenn ich mir überschüssiges licht aus den augen wische. brennt sich aus, verfolgt die gelichtete sicht: farbe als schale über dem tisch. gruppieren sich stühle daneben, um lücken im zimmer, die immer weit … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tristan Marquardt | 10 Kommentare