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Kommentare
Tag Archives: Lea Schneider
die stadt war wolkig
Die stadt war wolkig: niemand schrieb über sie, auch nicht in diesem katzensprungsommer, in dem wir (springend) die regel aufstellten, dass niemand jemals gehen dürfte: nicht aus dieser Stadt, deren nachthimmel wir ernst nahmen, in der sich aber zum glück … Weiterlesen
tagelang (nächtelos)
tagelang (nächtelos) wolltest du mir erklären, dass du existierst, tagelang (nächtelos) schlief ich in deinen erklärungen und schlug schließlich vor, wenigstens 100g resignation abzuwiegen, ein halbes butterpäckchen oder etwas weniger wäre das gewesen, und im kühlschrank war platz dafür aber … Weiterlesen
shanghai
ist eine hure sagtest du ich nickte aber eigentlich meinten wir wohl uns damit nachts vor den türmen die mir den kopf nach hinten drückten bedeutungsschwere subtropen und wir so substanzlos darin, abgelenkt von farben die punkt 11 ausgeschaltet wurden … Weiterlesen
(gedicht)
Später (er)stickten die Gesichter (auf)einander die (An)lagen (er)froren (in) die Menschen auf dem Hof zogen (sich) längere Striche (an) Bodenfrost knirschte auf (den) Wegen an Bahngleisen entlang Drahtkreise begrenzten (sie) oder machten den (Ein)druck (durch) die Landschaft zu ziehen wie … Weiterlesen
shanghai II
beim verlassen des gesprächs nach zwei eine müde blaupause, zu spät für die suche nach einem taxi oder einem gefühl das noch nicht durch die offene hintertür unseres spielraums gegangen war den dachte ich mir in dieser nacht wie das … Weiterlesen
面朝大海,春暖花开
Gemeinsames Projekt mit einer chinesischen Germanistik-Studentin: Wir übersetzen beide das gleiche Gedicht, ohne unser Vorgehen miteinander zu besprechen. Für mich geht es von einer fremden Sprache in meine Muttersprache, für sie ist es umgekehrt. 1) Original 2) Jiuzes Übersetzung 3) … Weiterlesen
für W.B. u.a. Hinter den Wäldern, wo er Osteuropa verdrängte, in Wegen oder auf Ecken manchmal bei den näheren Grenzen hatte sich früher Gewisses angesammelt, um das sich Kreise zogen. Besonders in den beweglichen Herbstabenden wanderte er dort und nahm … Weiterlesen
Gegen drei verloren wir unsere Uhren.
die leere raummitte ließ platz genug für unsere köpfe an der wand hinter den posterresten schon länger polyglott oder verschwommen gestimmt im geteilten wissen war es ganz einfach musik für mehr zu nehmen für ein brechen der dämme im gegenlicht … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE
Verschlagwortet mit Lea Schneider
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Refrain
Abends sind dieser Jahreszeit schon Karos genug, Himmel ohnehin und wir können das ja, glücklich in die Dämmerung fallen, zwischen aufgeheizten Gehwegplatten reicht ein entferntes Feuerwerk, Grillgeruch hinter Zäunen, ein Vogeldreieick und Schwalbenrufe hinter den Kirschbäumen, wo wir unsere Meinungen … Weiterlesen