Archiv des Autors: Lea Schneider

[man erkennt ihn leicht auf standbildern]

ein flackern, nervöses licht in stand-by. auf dem sofa erkennt ein protagonist den ausdrücklichen trost von gegenständen: ihre alternativlose loyalität in wohnungen, wo man sie aus schachteln holt, ding um den gegenstand herum, das ein möglichst dünner rand ist, wie … Weiterlesen

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[das problem ist]

das problem ist, man kann leuten nicht immer träume in den arsch schieben und hoffen, dass sie irgendwann im kopf ankommen. ich weiß, das mit der zukunft haben sie schon wieder geändert, aber daran kann ich jetzt auch nichts machen, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | 5 Kommentare

[die räder stehen lassen]

die räder stehen lassen und der anderen person folgen. die macht auf hungerkünstlerin, streichelt ihren bart wie eine verirrte katze, eine kleine entfernung, in der sie verschwimmt. kräusel im wasser, brausetabletten. ist es so, dass jede bewegung einen stabilen punkt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider | 4 Kommentare

[ohne titel]

ende dezember, fettfilm auf den sätzen und wurmlöcher im jahr. das atmen hockt unten in der lunge und will nicht rauskommen, ein ängstlicher frosch, eingewickelt in drei tage geschenkpapier. einer dieser hd-momente, alles groß geschrieben und die finger gekreuzt, wie … Weiterlesen

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anleitung zum rausgehen

achte auf die anderen, auf die vielen möglichkeiten eines unfalls. sei schnell genug – die meisten einbahnängste sind so eng, dass du drinnen nicht wenden kannst. aber eigentlich gefällt dir das, die verlässlichkeit des vagen risikos hinter dir: ein soundtrack. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | 8 Kommentare

[naherholungsgebiete]

chlor und widerhall von der decke. weißt du noch, wie das geht? die pusteln auf der haut nimmst du als trotzreaktion, nicht als allergie. schlüsselkind, das ist, als ob man den tag herausschält und dann aufgrund einer verwechslung bloß die … Weiterlesen

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[schulterblick]

i’m not in the picture cause i took it (touchy mob) auf dem foto läufst du durch ein feld. schulterblick: man weiß nie, was da hinter einem kommt, nur rückschauend ist das alles kausal, post hoc ergo propter hoc. auf … Weiterlesen

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taipei I

augustende: im fernsehen warten alle auf den nächsten taifun, oder falls der nicht kommt, auf einen moment, in dem du mutig genug bist, zu fragen. verschlafene klimaanlagen und die verbindlichkeit von zufallsbekanntschaften, wenn sie erstmal anfangen, zu fordern. alle fünf … Weiterlesen

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[bewegungsunschärfe]

das eigentliche problem ist, am ende erinnert man sich an die wichtigen gesichter nur von fotos: bewegungsunschärfe, wie dubstep in schneeflockengeschwindigkeit oder die federchen aus überschüssiger kulitinte, manchmal bleiben sie hängen in den punkten über umlauten. gründungsmythen zum ausschneiden und … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider | 4 Kommentare

für die sonntage danach

langsamer träumen! du verschluckst zu viele fussel im schlaf, prinzessin. läufst schon los als die füße noch liegen, verhedderst dich im morgen, einem ganz körnigen glück, in den laken. wimpernwünsche hast du dir abgewöhnt, rückwirkend. aber einer ist schneller, der … Weiterlesen

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