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Category Archives: Lea Schneider
spaziergänge in der grauzone
spaziergänge in der grauzone waren vor allem die muster in deiner haut die hände hinein in den umgekippten see meiner erinnerung wo die übriggebliebenen fische verschwammen und mich unsicher anstarrten zwischen fäulnis vom rand und wärme von der mitte her … Weiterlesen
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an einem dienstag zwischen den jahren
in den unbewohnbaren zimmern unserer eltern fanden wir an einem dienstag zwischen den jahren als das schaben am grund unserer meinungen lauter war als wir häufiger über die schwellen stolperten als gespräche schon seit monaten sinnlos waren weil alle töne … Weiterlesen
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mach die kühlschranktür zu
mach die kühlschranktür zu es wird kalt sonst zu sehr vielleicht um noch eine weile zu bleiben eine wenigstens müsste sich noch füllen lassen mit unseren resten von bier im flaschenhals schon das erste kratzen einer beginnenden erkältung nur von … Weiterlesen
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der grund riss deiner träume
der grund riss deiner träume wir balancierten die bruchkanten der schlucht die nicht aufhörte zu entstehen bis die erste bahn hindurch fuhr während an den rändern die größeren steine noch auf vollkommen überfüllte abteile fielen in denen das vorherrschende gesprächsthema … Weiterlesen
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(ohne titel)
Danach gibt es kaum noch Grund für Fragen und es fällt dieser fadenscheinige Regen, der allem Gewicht gibt, durch den sich manche Ampelstreifen noch ahnen lassen: Alle Stifte vergessen zuhause und das Papier sowieso, nur in den Wiederholungen dieser Fahrt … Weiterlesen
endlich
die drachen fallen aus dem himmel: es ist herbst geworden, hier und an allen orten mit denen ich telefoniere, jahreszeitenunabhängig, hier und besonders: auch dort, wo die bindungen gerade erst neu verleimt wurden aneinander gelehnt wie buchrücken, an menschen die … Weiterlesen
die stadt war wolkig
Die stadt war wolkig: niemand schrieb über sie, auch nicht in diesem katzensprungsommer, in dem wir (springend) die regel aufstellten, dass niemand jemals gehen dürfte: nicht aus dieser Stadt, deren nachthimmel wir ernst nahmen, in der sich aber zum glück … Weiterlesen
tagelang (nächtelos)
tagelang (nächtelos) wolltest du mir erklären, dass du existierst, tagelang (nächtelos) schlief ich in deinen erklärungen und schlug schließlich vor, wenigstens 100g resignation abzuwiegen, ein halbes butterpäckchen oder etwas weniger wäre das gewesen, und im kühlschrank war platz dafür aber … Weiterlesen
shanghai
ist eine hure sagtest du ich nickte aber eigentlich meinten wir wohl uns damit nachts vor den türmen die mir den kopf nach hinten drückten bedeutungsschwere subtropen und wir so substanzlos darin, abgelenkt von farben die punkt 11 ausgeschaltet wurden … Weiterlesen
(gedicht)
Später (er)stickten die Gesichter (auf)einander die (An)lagen (er)froren (in) die Menschen auf dem Hof zogen (sich) längere Striche (an) Bodenfrost knirschte auf (den) Wegen an Bahngleisen entlang Drahtkreise begrenzten (sie) oder machten den (Ein)druck (durch) die Landschaft zu ziehen wie … Weiterlesen