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Category Archives: TEXTE
(vorläufig ohne)
man könnte eine liste machen von dingen die noch fehlen, brot und kartoffeln unser schicksal in säcken, ziehe die letzten stricke vom speicher, schnür uns den wagen wir könnten schon weit. habe der bäckerin die leviten, dem zeternden fräulein ihr … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Maria Natt, TEXTE
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in rom
I die finger, indem ich sie legte, fielen ins feld, wie die massen, wie tausend sommer an einem haar zitterten lebensgroß quadrate, die dummen overtüren. ich lachte, stahl mir die brust aus feuerlöschern, fernsehern, die überall in den büschen liefen. … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Linus Westheuser
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es ist neun uhr abends. das gedicht hat der zukunft sein gesicht zugewandt.
ich stürze in den schlaf wie ein selbstmörder die kissen vollgesogen eine fliegerstaffel falle ich in wolken prasseln träume auf mich ein erstes zweites atmen der unterschied die stadt begräbt sich unter dunklen kissen simon aus regensburg er überfliegt in … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE
2 Kommentare
[mit der funktionalisierten vorläufigkeit einer ulmer schachtel]
mit der funktionalisierten vorläufigkeit einer ulmer schachtel geht der september zuende, und immer noch sind fast alle da. wenn beim durchzählen einer fehlt, erklärt der anführer das mit eitelkeit.wir lassen die spuren des sommers verschwinden, sein schluss misslingt, diesmal auch. … Weiterlesen
Veröffentlicht unter TEXTE
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bugs bunny [arabic]
(translation by Muhammad Aurfali)
Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE
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angenommen aber (1)
angenommen aber, man bastelt am großen abmalen, am auslassen der farben am see. unruhig stellen sich fragen, leinwände fallen auf gegenstände, am ufer stemmen sie sich in den sand. man meint zu erwägen, schatten hätten mehr gewicht. und wäre das … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Friederike Scheffler
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angenommen aber (2)
ebenerdig, hier in den wäldern, wähnt man jemand, erkennt jede biegung, verdreht erinnerung wie ellenbogen, hell glänzend, bis auf die gelenke eben, wo die elle endet, die speiche beginnt. baumstämme, eng aneinander gelehnt, leere endlich, bekömmliche schwere. angenommen, es ist … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Friederike Scheffler
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angenommen aber (3)
steife blitze, kinkerlitzchen, beim gewitter kriegt mans wimmern, angenommen, die füße glitschen, gehen verwinkelt, das wasser ist stumpf. fiebrig fasst man die nadeln ums zelt an, testet die heringe: noch immer verrostet, noch immer im boden und grimmig gewillt, bis … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Friederike Scheffler
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angenommen aber (4)
stolperloch, moos wächst, ein doppelter boden. oberhalb der baumgrenze bekommt man nasse füße. bleibt vorsichtig, pocht auf sein holz. horcht, ob störfinken drin sind, feige, sich fest hobeln an außenkanten und krone. ob die hobel noch grob fallen, scheite in … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Friederike Scheffler
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angenommen aber (5)
rückwärts drückt sich ruhe ins ufer. man schürt ein kleines feuer an. zuerst sprühholz, in der mulde schlummern flammen, man zückt seine quarzuhr aus freien stücken, zurrt mulmig am armband, und dumm wie man ist, lauscht man, den kopf schief, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Friederike Scheffler
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