Category Archives: TEXTE

42 x t; 4 x [u:]; 1 x König

status von haarbüscheln eine welt aus nase / bündel weiße väter sie gebären krater hundsbach leutselig so gluckn verpaukte kraft durch kraft / redensarten aus fremden organformen ja wem denn? die post war heut recht still ich habe mich unter … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE | 1 Kommentar

[schonzeit also]

schonzeit also, flecken und glück auf asphalt. man weiß sofort, das wird anstrengend zu erklären. man geht eine schmale straße entlang, und die entsprechenden sorgen sind nicht klein, sondern sehr weit weg, integrieren sich unwesentlich am horizont. spürbar, als nähme … Weiterlesen

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[wo ein button ist]

wo ein button ist, kann keine trauer sein kein volksbegehren, kein heimatfilm keine kammermusik, keine lagerarbeit kein streben nach reinheit und kraft moral steigern, neonervöse verweigern den stahlhelm, wollen sportschau.de das feld ist kein ort, es ist animation vorteilspaket, rekreationangebot, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Florian Zimmer-Amrhein | 6 Kommentare

der tiger tritt in das gebäude ein

und wenn die wände eben dreckig werden, dann muss man sie eben nochmal streichen. die krawatte tritt in die stiefel, in die wanne, die robbe tritt ins tigergehege, die pedale treten in den werkzeugkasten ein, die nato geht ins bad, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser | 1 Kommentar

speichel. wägen. seicht.

ich liege mit einer geschwindigkeit von pro stunde, die früchte müssen im fallen den herbst treffen, vom brunnen fliegen unent- wegt die vögel, kühne verhältnisse: telegraphische wucht, die vögel unentwegt auf. ballungsräume geben abendprogramm, zuschauer spielen sich, was ihnen zukommt. … Weiterlesen

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[man erkennt ihn leicht auf standbildern]

ein flackern, nervöses licht in stand-by. auf dem sofa erkennt ein protagonist den ausdrücklichen trost von gegenständen: ihre alternativlose loyalität in wohnungen, wo man sie aus schachteln holt, ding um den gegenstand herum, das ein möglichst dünner rand ist, wie … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | 6 Kommentare

Renaissance

I Ein schöner dicker Mann, von Kindern ausgemalter Buchstabe, solange er steht, nimmt er einen Apfel in die Hand, erscheint die ganze Arbeit, die zu seiner Erzeugung notwendig war. Die alltäglichsten Gesten der Pflanzen machen uns mit einem Mal reizbar. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser | 1 Kommentar

[träume, ich könne nicht schlafen]

träume, ich könne nicht schlafen, bin, als ich erwache, eingenickt. stapel kisten, jede sekunde einzeln auszu- misten. jemand hat vor mir hier gewohnt. es dauert stunden, seine aussicht von den fenstern zu wischen. papa zu sagen, mama zu grüßen. mein … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, Tristan Marquardt | 9 Kommentare

(ohne titel)

eine flasche in den händen, ja nach den schiffen zu schauen im treibholz das überwintern erwartbarer kunstgriffe nass- bauten die wir bewohnen bis wieder das altern am morgen ausgeräumtes inventar all die zerstörten glasmöbel, wolken klamme flagge im wachraum überlandleitungen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | 1 Kommentar

[Der Anfang eines Körperromans]

Der Anfang eines Körperromans: Blitzschuhe, die nicht zugehörig sind. Als am Ende des geschlauchten Zimmers Licht durch eine Tür fiel, verwandelte sich der Rest der Dunkelheit in ein mildes Addendum, die Bewölkung, die einer Tasse zustößt, die meilenweit entfernt in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | 1 Kommentar