- Dieser Blog ist eine Online-Werkstatt, in der wir Texte besprechen. Er ist offen für alle, die mitdiskutieren möchten und wird betrieben von G13, zu deren Publikationen ihr hier ebenfalls Informationen findet. Hinweise auf aktuelle Lesungen und andere Aktivitäten findet ihr vor allem auf unserer Facebook-Seite.
Kontakt
gdreizehn.lyrik [at] gmail.com
(Bitte schreiben Sie uns an diese Adresse nur bei Anfragen an G13 als Lyrikkollektiv; bei Anfragen an einzelne Autor*innen wenden Sie sich bitte an die Verlage.)Autor*innen
Kommentare
Author Archives: Ilja Winther
hölzer.sparten.suhl.
die bequemlichkeit ist ein ort der küche. auf dem dunklen holz des tisches lassen sich melonen zerquetschen, ohne zu schreien. du kannst an der wand horchen oder am fluss spazieren gehen. wenn sie dich erblicken, springen die hunde vor angst … Weiterlesen
zurn.mosel.husemang.
der forn nahm sich zorm. kurz: troht den dröhnen! sofort schraken die störme im corpus, dem chrom. hört: hort! koreaner pflöckten krokussi im vorgarten, spullten golf, arten der korkung, ent-orkus, dass die röhre verkrompften: töt im omnibus. den drohnen kam … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE
Verschlagwortet mit Ilja Winther
Hinterlasse einen Kommentar
miene.dort.doch.
ein schwieriger anhaltiner gratulierte sich selbst und ich stand daneben. ich versuchte, ihm zu sagen: „leg dir doch zumindest einen schal um!“ und: „warum denn dieses bein?“ – wenn ein hand- schlag fällt, geht ein ruck bis in die schultern, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE
Verschlagwortet mit Ilja Winther
Hinterlasse einen Kommentar
plagiat nr. 7
„himmel, ja, herr: hör.“ tristan marquardt ich habe den sommer von anfang an durchschaut. orangen standen offen im treppenhaus, die laune knutschte rum, das fallobst tobte vorbei, gurken schlugen auf den grund der lakune. weich und ein bruder: rebellion ist … Weiterlesen
larben.sunk.bewölk.
wir kraulten zwanglos den herbst, sahne und kaffee standen strikt getrennt, trubel in schub- weiser zufuhr hinter dem tischtuch. ein lachen brach sich die schulter, deinen strumpf trugst du normal. du sprachst ganz offen von einer werft in der zeit, … Weiterlesen
kumulus.rumba.hieb.
es liegen gewitter als quasten eingekapselt dazwischen, ihr wisst schon, da, wo ein juster, bissig-frucht wie ein zinobel, eben diese spitzen hüte, vorne bommeln usw. unten, immer ich, ich, alle pommeraner wüten ein ging-auseinander, springen ein schlag hin und hin, … Weiterlesen
wintersport.süden.weich.
wo (die gurgel!) hände sein können. z.b. birma. das spülen kleiner hähnchenfüße in blechtöpfen und das schrumpfen (wie sagst du gleich?) von ellbogenhaut ausgerufen. richtlinie für den ver- brauch von schurz in schwüle. quetschen spar- gel, fahre nachts ski auf … Weiterlesen
bratschen. bulgur. ferrari.
das wird – ich sag’s schon vorher – ein spagat zwischen salbeikonzentrat und schwermetall: heut früh (besonders um den bauchnabel) öffnete sich (regen) deine tür in meinem haus wie korkenpfropfen. dahinter meer aus ala- baster drang. du sangst (2. sonate … Weiterlesen
stullen. schenkel. ornament.
es ergingen tage bis wir tief in den füßen spürten: wir. müssen leisten zeigen. müssen mal. denn: pflücken ist ein bitter wuchs-erwerb (spät wird’s hier gleich drei mal täg- lich), weil seit 1680 nutzbares so not tut (z.b. butterbrot). wir … Weiterlesen
lobhudel.schuppen.garn.
abschaum waschgang. lang oder muld? ich war selbst dabei: sie hülsten stück- weis’ aus, zerrten die scheitelhaut, schopf einer blutgruppe, der ich selbst angehörte. dann wurde – ich kann’s bezeugen – schar- wenzelt als gäb’s keine binnenkonjunktur ohne duschvorhänge. ich … Weiterlesen