Category Archives: TEXTE

[gerüste, gerichtet…]

gerüste, gerichtet. hält das in schachten. denkst an das wetter, irgendwas abstraktes. hospitalistische tier bildet waben. waben. sinkt wie eine seilbahn ins innerste ab – eine dumme kiste saust geräuschlos. das bodenpersonal versucht einen kontakt aufzunehmen. der kontakt gebärdet sich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tabea Xenia Magyar, TEXTE | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

[in einem raum]

in einem raum         der nahtlos in mir übergeht ist es ein leichtes lichtausknipsen         wenn ich der uhr in ihren rückschritt folge alles sieht meine spuren haben einen schatten geworfen         verstrickt im selbst im raum finde ich einen weg         meine nähte … Weiterlesen

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grobschlächt/ruprecht

abends weiß ich: ich kann durch wände gehen zähne fühlen wo keine sind weiß ist die farbe des anlaufs weiß ist die farbe des wenn ich mir schichten über hände ziehe schichten über schichten habe den wänden den firnis gelehrt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt | 2 Kommentare

Politik & Lyrik. Eine Antwort

Am 6. Dezember hat Linus einen Text veröffentlicht, der den Zusammenhang von Politik und Lyrik diskutiert. Mit etwas Verspätung folgt nun eine Antwort, ein Widerspruch, den ihr hier finden könnt: „Heilung oder Symptom. Zum Zusammenhang von Politik, Lyrik und Subjekt“

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | Hinterlasse einen Kommentar

champagne for gypsies

die ohren trommelfeuer durch lauernde schatten schau nur wie sie tanzen großvater, traute wälder ich sage partisanen ich meine auf nach berlin fanfare! dort liegen wir auf schienen wo etwas weniger morgen helfen wo seiltänzer den kopf zirkus zusammenfalten wie … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | 1 Kommentar

cage macht das gegenteil

sehr verehrte damen und herren mit diesem nudelholz rollen wir dunkel teig aus, stechen hirsche in die nacht licht, schatten und andere flugartikel wir atmen kilometerweise oberfläche auf die leinwand richtung landebahn beschädigter mond, goldne sternlein rufen ständig unter falschem … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | 1 Kommentar

[die räder stehen lassen]

die räder stehen lassen und der anderen person folgen. die macht auf hungerkünstlerin, streichelt ihren bart wie eine verirrte katze, eine kleine entfernung, in der sie verschwimmt. kräusel im wasser, brausetabletten. ist es so, dass jede bewegung einen stabilen punkt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider | 4 Kommentare

[atome, pfirsich]

atome, pfirsich, steinwurf zwischen schneidezähne. ich begreif das konzept junge, du kleiner bruder, spuckst mir zornig gegen die stirn.   im innern vom fruchtfleisch finden sich kerne flacher als gras. feine adern, abgezählt fürs handgelenk. wenn du hier drauf drückst, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | 2 Kommentare

Für mehr Minderheitensprachen

wenn de fleeg nich fleegen deiht dann sit se fast in fleegenstraps wenn de katt to´n köpmanns sliekt dann geiht se seker büxen köpen modern seggt de bloom sünd moi vaddern seggt ik kann nich mehr döör de bööhm geiht … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE | 16 Kommentare

regen im januar

fällt seinem kälter vorgefallenen ins genick eine altlast an streumasse bleibt im schnellverfahren fossilierte pfefferkörner wenn das salz aus dem behälter ist schon durch poren im boden gesickert müssen einmal ausgeteilte würzpastillen vom gericht der erde abgemäkelt werden dämme bilden … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka | 4 Kommentare