Category Archives: TEXTE

(ohne titel)

was das ist, stunden am saum tragen, feiertage, die pflaster, sieben mal ging der zeiger zur tür, vergaß sich ich blieb unter giebeln, blieb in einer taube verschlagen verfasste ellytisch zitate aus brot und erbsen nach fünf tagen verließ ich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt | Hinterlasse einen Kommentar

das gesetz des utopischen standorts

theodor w. adorno erschlägt am pazifik eine biene. für die tausend autos im himmel und ich, ich verhalte mich still. der goldene ball, den ich halte. wenn ich alles meide, was sprechen kann. das ist die revolution, ein erdnussstrauch im … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser | 19 Kommentare

das gesetz der natürlichen künstlichkeit

der abdruck der, der hand auf dem buntglas, dahinter das meer. gesetztes, ausgesetztes, in immer kleineren kreisen. der stoptanz auf tasten. man wird nicht müde zu sagen: ich komm nach der schule nachhause. und es ist gelogen, in der beobachtung, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser | Hinterlasse einen Kommentar

[wolltest auf keinen fall zum rechen…]

wolltest auf keinen fall zum rechen, hattest angst du kannst das nicht. anstatt zu strampeln hast du deine füsse angezogen und bist patsch herangeklatscht. jetzt hängst du fest, über dir das messbesteck das tickt und tickt wenn der mann kommt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tabea Xenia Magyar, TEXTE | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

das gesetz der vermittelten unmittelbarkeit

und so der histrionische sommer. als zaghafte praxis in schräge gestanzten schuhen. ist in erster linie die aussicht des rückenschwimmers, der schwimmt und nicht sieht wie weiter unten sich seeungeheuer unzureichend fühlen. in der wanne, in die das u sich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser | 4 Kommentare

laguna de los cóndores

greifvögel mit abgesägter nase heulender sturzflug ungelebter erinnerung. zeigt uns wie man mit alten gewehren. modell ’87 reisegesellschaft union. antritt mit ausgeprägtem knickflügel dem bergvokabular in die knie kehle geschlagen. bauschende gesteinswelle. jerichotrompete durchgekurbelt. ja, wir haben die stellung verlassen. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | Hinterlasse einen Kommentar

taipei I

augustende: im fernsehen warten alle auf den nächsten taifun, oder falls der nicht kommt, auf einen moment, in dem du mutig genug bist, zu fragen. verschlafene klimaanlagen und die verbindlichkeit von zufallsbekanntschaften, wenn sie erstmal anfangen, zu fordern. alle fünf … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Hinterlasse einen Kommentar

Lyrik? Seien wir mal ehrlich!

Jetzt reicht’s! Die Rufe der Empörung werden lauter: Gegenwartslyrik überfordere zunehmend ihre Leser durch Schnelligkeit, Dichte und semantische Impertinenz. Ist das nur Vorurteil oder brutale Realität? Wir sind dem nachgegangen und haben Olaf B. aus Barkhausen (bei Gnarrenburg) ein ganz … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE | 1 Kommentar

don quixote. auslöser

schaue ich genauer hin wird das unscharf: der staub tanzender kinder caballero .             .wir bewachen verlassene windmühlen schreiben die losungen einer müdigkeit in das nachmittagslicht .        .kaffee, plantagen plastik bei gutem wind blasen wir unsere engel … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek | Hinterlasse einen Kommentar

rinsel.strick.travail.

normatives gequatsche im anstaltskeller, der ist sandkasten in den augen, ist überwachter taft, hier können sie noch auf- biegen. sinnlichkeit des bürokratischen, freundschaftliche übereinkunft, welche, wenn man sie entdeckt, steht man sich quer gegenüber. ich glaube an zeitformen, wenn ich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther | 1 Kommentar