Category Archives: TEXTE

unwild.stößel.flur.

niemand wünschte mir einen guten morgen, als ich verstörte natur betrat. es war spät, die sperber flöteten sehnsucht wie trockene tafelkreide. mir war aber nicht nach der saloppen flachsigkeit ins schilf geworfener kinderspucke. sie blickte ihm lose in die augen, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

_______________________ Man muss noch Chaos in sich haben, ______________________u um einen tanzenden Stern gebären zu können. mein Handy braucht drei Versuche, um Meer zu schreiben ich packe meinen Koffer und trete noch auf der Schwelle in einen Haufen Codes so … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Helene Könau, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

volksbühne

die bahn an der station spielt ihr akkordeon vor madrid auf barrikaden sommer ’46 und gläser in augenhöhe gehoben ihn hat es weggerissen aber du siehst goebbels dort mit einem strohhut keltert er frische trauben unter den neubauten das archiv … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | Verschlagwortet mit | 4 Kommentare

[die zweite kühle front]

sich am winteranfang aufzuhängen führte weit bei diesem pegelstand nach oben schwappte kühl der bug bis er die kleinsten zweige mühelos durchglitt in seiner fahrspur dann was diese spülte sorgte pflichtbewusst für zeitenschmuck im baum gestrandet taufgeschenklich zeichen eines fröhlichen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

i will not walk with the dog II

jetzt bimsstein. weiter weiter nicht. im büsch im warst du sag die straßen: grup-pier-ung häufen die sich. jetzt im schmütz die so? fragen was machen die farben. mit uns sagst: was. ah gehs. die? platanen am p-lock. sh sh streich: … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

flug.prahler.bahnen.

die rede des stadtrats teilt die zuhörer entzwei. niemand glaubt, die malerei habe tatsächlich ihre kinder gefressen. als ein verstockter bahnwärter über die schleuse hastet, flattern anderswo pamphlete selbstvergessen durch das gedränge. wenn man genauer hinschaut, hat stolz nur scheinbar … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE | Verschlagwortet mit | 7 Kommentare

LESUNG: Max Czollek // Lange Lyriknacht // 3.2.2012

Am Freitag, den 3.2 findet die lange Lyriknacht des Verlagshauses J.Frank in der z-Bar statt. Es Lesen Björn Kuhligk, Ron Winkler, Florian Voß, Birgit Kreipe, Asmus Trautsch, Mikael Vogel, Jinn Pogy und Max Czollek (G13). Beginn ist 21:00. Wer Czollek … Weiterlesen

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kapitel 29

beim zahnarzt suche ich nach einem lächeln in haufen schneidezähne diese weise, orangen ihre bekleidung abzunehmen scheint mir angemessen abschiede müssen stets in schreibwarenläden ausgehandelt werden damit meine ich pläne für die sonntage danach etwas ohne erinnerung (für lea)

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | Verschlagwortet mit | 13 Kommentare

PUBLIKATION: Paula in „Der Greif“

Schon eine Weile draußen und immer noch ein lohnender Kauf: DER GREIF, ein dicker Packen Fotos und Gedichte. Mit dabei our very own Paula. Alles weitere hier.

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hölzer.sparten.suhl.

die bequemlichkeit ist ein ort der küche. auf dem dunklen holz des tisches lassen sich melonen zerquetschen, ohne zu schreien. du kannst an der wand horchen oder am fluss spazieren gehen. wenn sie dich erblicken, springen die hunde vor angst … Weiterlesen

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