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Category Archives: TEXTE
die gelben kühe
die gelben kühe am rand des schulhofs brennen und sind vergessen die türen und fenster sind offen die sonne hat böse absichten sie raubt die luft die zigarettenstummel riechen nach reiswaffeln oder blaubeeren aus gas drumherum war damals ein zaun … Weiterlesen
Landstreicherlyrik VIII
Der Sommer zieht Linien, wahlweise über Felder oder Autobahnen während ich meine Kreise ziehe, oder wahlweise alle Register just take over this bridge na los 500 km hinter dem Daumen und noch kein Stück dümmer ist das nichts? als wenn … Weiterlesen
Landstreicherlyrik VII
Die Schilder nach Straßburg Nord waren blockiert die Füße schon etwas verdreht vom Richtung suchen, überall die Streikenden und Papiermüll hier könnte ich bleiben zwischen Happy Meal Tüten und abgelaufenen Fahrplänen wenn es sie nicht stört Herr Wachtmeister hier ist … Weiterlesen
Landstreicherlyrik VI
Es ist gleich vier Uhr und der Kaffee noch nicht getrunken was heißt das auch, unter dieser Nachmittagssonne sind nur Rentner auf Korbstühlen ich kenne diese Stadt nicht nur den Gestank aus meinen Stiefeln auf dem Rathausvorplatz, und wer würde … Weiterlesen
schließlich küssten sich die Hände und der Tisch neben den Tellern und dann waren da Augen die tanzten mit den Tönen im kartierten Mantel mit dem Etikett ‚verrückt‘ (der Mantel) damit die anderen ruhig ihr Leben leben können kommen solche … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Helene Könau, TEXTE
Verschlagwortet mit Helene Könau
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wittgenstein und re-entry
erkenntnisrücksprungstellen an letztelementen wie gedanken oder zellen und worte im zwischenbereich der individuen die mit sinn operieren und schaubildern in form von welt gegossen aus der kategorie alles engere horizonte schnallen und mit content beschriftet begehbarkeit schaffen irgendwas ist da … Weiterlesen
Gestrandet
GESTRANDET Vielleicht ist es das gestrandet an den Bordsteinkanten dieser zu späten Nacht an den versandeten Uferzonen längst verebbter Euphorien nagt meine Gischt an Rinnsteinen NICHT HINSEHEN auf die Welle hinter der nächsten Hausecke da warten auch nur Spätkäufe und … Weiterlesen
sojus / troubadour
wir haben alles freigelassen auf der türschwelle heute nacht wir haben die verschlüsse geöffnet die gürtel gegurtet ich bin nicht vorbereitet gewesen auf deinen geruch unsere sprünge gehen in halben umlaufbahnen von einem falschen lampion zum nächsten mit geduckten tieren … Weiterlesen
(indes leicht überarbeitet)
kalk war es gewesen, kalt, denn immer wenn ich ab- spalt suchte, ergingst du dich in varianten: der abend- überlieferung, handschriftlich ungesichert, oder: nur im äußern unter fittiche genommen, außerdem vor dächer, und hintertüren, ränke und spiele sine qua non, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter TEXTE, Tristan Marquardt
Verschlagwortet mit Tristan Marquardt
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to: singapur
schwankende stunden als hätte einer meine decke verschifft im herbstblattmassaker die straßen waren noch nie so überflutet ich kaufe in läden kuchen und salzfisch die ganze helligkeit ist zu früh für den abend der in briefkästen wartet man hängt in … Weiterlesen