Tag Archives: Lea Schneider

2-für-1

die nacht hatte uns abkassiert was davon noch übrig war reichte kaum für die dämmerung trotzdem waren alle laternen dunkel alle leuchttürme ausgeschaltet wir liefen auf grund der gegeben umstände nur langsam zurück und hatten krümel im rechten winkel der … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

auf den fahrten

auf den fahrten den vielen morgens formt die landschaft ihren widerstand gegen meine deutungsmuster in den rhythmus des täglichen schreibt sich ein radio die wellen die winter die wege: die vielen formen des widerstands der immerverfügbaren gegensonne im rückspiegel meine … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | 5 Kommentare

abends:

was passieren könnte passt in eine teeschale ohne boden die erst im dritten aufguss gefüllt wird dann tropft melancholie auf die tischdecke das geht nie wieder raus sagt einer wo er recht hat wächst earl grey und sencha über dem … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Leas „mach die kühlschranktür zu“ über „Paparazzi“ (Xzibit)

mach die kühlschranktür zu es wird kalt sonst zu sehr vielleicht um noch eine weile zu bleiben eine wenigstens müsste sich noch füllen lassen mit unseren resten von bier im flaschenhals schon das erste kratzen einer beginnenden erkältung nur von … Weiterlesen

Veröffentlicht unter BEATS & ZEILEN | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

spaziergänge in der grauzone

spaziergänge in der grauzone waren vor allem die muster in deiner haut die hände hinein in den umgekippten see meiner erinnerung wo die übriggebliebenen fische verschwammen und mich unsicher anstarrten zwischen fäulnis vom rand und wärme von der mitte her … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

an einem dienstag zwischen den jahren

in den unbewohnbaren zimmern unserer eltern fanden wir an einem dienstag zwischen den jahren als das schaben am grund unserer meinungen lauter war als wir häufiger über die schwellen stolperten als gespräche schon seit monaten sinnlos waren weil alle töne … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

mach die kühlschranktür zu

mach die kühlschranktür zu es wird kalt sonst zu sehr vielleicht um noch eine weile zu bleiben eine wenigstens müsste sich noch füllen lassen mit unseren resten von bier im flaschenhals schon das erste kratzen einer beginnenden erkältung nur von … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

der grund riss deiner träume

der grund riss deiner träume wir balancierten die bruchkanten der schlucht die nicht aufhörte zu entstehen bis die erste bahn hindurch fuhr während an den rändern die größeren steine noch auf vollkommen überfüllte abteile fielen in denen das vorherrschende gesprächsthema … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

(ohne titel)

Danach gibt es kaum noch Grund für Fragen und es fällt dieser fadenscheinige Regen, der allem Gewicht gibt, durch den sich manche Ampelstreifen noch ahnen lassen: Alle Stifte vergessen zuhause und das Papier sowieso, nur in den Wiederholungen dieser Fahrt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | 7 Kommentare

endlich

die drachen fallen aus dem himmel: es ist herbst geworden, hier und an allen orten mit denen ich telefoniere, jahreszeitenunabhängig, hier und besonders: auch dort, wo die bindungen gerade erst neu verleimt wurden aneinander gelehnt wie buchrücken, an menschen die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar