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Category Archives: TEXTE
Refrain
Abends sind dieser Jahreszeit schon Karos genug, Himmel ohnehin und wir können das ja, glücklich in die Dämmerung fallen, zwischen aufgeheizten Gehwegplatten reicht ein entferntes Feuerwerk, Grillgeruch hinter Zäunen, ein Vogeldreieick und Schwalbenrufe hinter den Kirschbäumen, wo wir unsere Meinungen … Weiterlesen
das wird nicht gut
I. das wird nicht gut das ist nicht leichter geworden mit den jahren juckt das auch nicht weniger frage ich was geht den weg von bild zu bild dazwischen jene untiefen hier ist jemand der nicht noch im miesesten tümpel … Weiterlesen
immer, wenn mein auge liest, beäugt die lese des eben geschehenen sich (wieder) neu. denn mein raum räumt (so gelesen) seine ordnung auf, zu brechen, und ich weiß: auch, wenn ich schreibe, bin ich (schrift) im besten fall versiert, zu-zu … Weiterlesen
9.5.
die fenster so lange beschlagen, dass sie endlich brechen in stillen zügen durch die nacht atmen immer wieder aufwachen wenn im sprechen auch hier schließlich der tag beginnt
(ohne titel)
wir berühren uns anders wir waren in den wäldern werbeflächen schwiegen RTL war aus du hattest dreck in deinem gesicht vom wald das sah ich, das küsste ich
der tag in sms (+BILDER)
tristan________________________linus im himmel-morgen ein-ein zeichen vögel reichen mir die hand die flügel flug-lug zu ergreifen _____________________________unfertig heute kaumwärts mehr _____________________________gegend so vogelschrittig am wirsch _____________________________die wege die spree _____________________________besteht aus regen klirrend ist die luft glas aber acht-bar -sam-klar und … Weiterlesen
Veröffentlicht unter PRESSE & BILDER, TEXTE, Tristan Marquardt
Verschlagwortet mit Linus Westheuser, Tristan Marquardt
4 Kommentare
Kaddish
heute ankert der himmel zwischen grauen steinen im grunden asphalt vom murmligen frühling hört jemand die tannen schon winter singen: von uns bleibt ein tatoo bloß einen steinwurf entfernt du kennst diese küche verjährtes rauschen im radio darin ankert dein … Weiterlesen
Auch hier: Work in Progress, bittegerne Kommentar & Kritik!
Bitte nicht an die Türen lehnen, in der verschobenen Kongruenz dieses Landes sehen sie das an den Fingerabdrücken, zwei an jedem Ausgang und die vielen pendelnden Menschen im Morgen Das bleibt bewegt, auch nach Wochen verschwinden die Schilder schneller spiegelt … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE
Verschlagwortet mit Lea Schneider
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yom hazikaron
yom hazikaron (‚independence day‘) auch in anderen zimmern weiß ich das rauschen vor den fenstern geht mich nichts an derweil die tasten geräusche meiner kuppen erzeugen den eindruck die vergangenen jahre in wehenden fahnen warmgewickelt unter opernhimmeln begangen zu haben … Weiterlesen