Category Archives: TEXTE

(für alexander rudolph und tristan marquardt, 11.11.11)

sagen wir eine seebrücke. witterung, die große spröde an den planken. der dazugehörige vogel. setz dich. sie haben schon angefangen: horizont überschneiden mit pfählen. flügeln wie papier: schwarz auf weiß. nenn es frontstellung. aber immer hat einer was vergessen. geht … Weiterlesen

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miene.dort.doch.

ein schwieriger anhaltiner gratulierte sich selbst und ich stand daneben. ich versuchte, ihm zu sagen: „leg dir doch zumindest einen schal um!“ und: „warum denn dieses bein?“ – wenn ein hand- schlag fällt, geht ein ruck bis in die schultern, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

binäres wiegenlied

dem 11.11.11 die zeitrechnung ist angetan das datum steht wie eine reihe ausgesprochener leistungen da und jeder hofft auf seine bleibe in der ära dieser jäh geprägten von gelegenheit und ausnutzung ist es wünschenswert dass vor dem ende aller tage … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

sie raucht für das feuer / in der hosentasche

ihre freundin vögelt einmal die woche mit einem anderen sie macht sich keine illusionen im spiegel wirkt sie älter von ihrem nachbarn nimmt sie keine pakete an das findet sie komisch nachts legt sie grillanzünder auf autoreifen sie lässt sich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

shout no. 1

was an dezibel unlaut und lauter vorbeirast können kopfhörer deckeln den ohren servieren des alltags allerrhythmischste pressluftphantasien erlangen über hammer stränge eingang zur maschine dann die lärmschutzglocken wieder abzusetzen wenn unter läuten sich ein gang zu ende windet und im … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

plagiat nr. 7

„himmel, ja, herr: hör.“ tristan marquardt ich habe den sommer von anfang an durchschaut. orangen standen offen im treppenhaus, die laune knutschte rum, das fallobst tobte vorbei, gurken schlugen auf den grund der lakune. weich und ein bruder: rebellion ist … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE | Verschlagwortet mit | 5 Kommentare

ahrensfelde

ihm schwant: jeder staat schafft seinen eigenen abgrund teufelsbucht. halden. die schwarzen schuhe trägt er am tag durch die ostdeutsche eisenbahn: haut ohne boden mit zügen drinnen und draußen liegt der komplex ihm auf der zunge DASS ER DA GAR … Weiterlesen

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plagiat nr. 6

„maria lacktanz, das ganze programm“ Friederike Scheffler herr: es ist zeit. meiner lunge fallen die blätter aus, hab plötzlich überall orange organe. hör: schon herb, milz. der schnee schmilzt / die patina hat vatertag. echte para-aras fallen – ausgerechnet! – … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE, Tristan Marquardt | Verschlagwortet mit | 7 Kommentare

plagiat nr. 5

„das ist keine gurke das ist rebellion“ linus westheuser schwarze fotos im ofen, ein funkenflug von einem der auszog, den herbst zu begrünen im zwanzigsten jänner, mit gurken und cherrytomaten im korb gen süden, richtung rippigem zerrbild schreibt er sich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Friederike Scheffler, TEXTE | Verschlagwortet mit | 3 Kommentare

plagiat nr. 4

„die kommt vielleicht, vielleicht“ Lea Schneider das schon herb ich steig auf meinen ofen und es ist nicht mehr true saure gurke post-tata im ganzen treppenhaus fotos mit cocktail an der lakune und jetzt nur schwarze löcher die schmerz saugen … Weiterlesen

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