- Dieser Blog ist eine Online-Werkstatt, in der wir Texte besprechen. Er ist offen für alle, die mitdiskutieren möchten und wird betrieben von G13, zu deren Publikationen ihr hier ebenfalls Informationen findet. Hinweise auf aktuelle Lesungen und andere Aktivitäten findet ihr vor allem auf unserer Facebook-Seite.
Kontakt
gdreizehn.lyrik [at] gmail.com
(Bitte schreiben Sie uns an diese Adresse nur bei Anfragen an G13 als Lyrikkollektiv; bei Anfragen an einzelne Autor*innen wenden Sie sich bitte an die Verlage.)Autor*innen
Kommentare
Category Archives: TEXTE
sommerbasisinventar
spät erahnter abstand zwischen heckenwänden überlebensgroß von kinn bis beeteinfassung sind die übergänge gelöst in nachtbedingter konturausdünnung manchmal halten wir stille ab zwischen sehnerv und mondtäuschung an den kanten vertrauter körperrisse in übersetzung was wissen wir woher tag resultiert um … Weiterlesen
unter rosenbögen und abrissbirnen
das ist stehen lernen unter rosenbögen und abrissbirnen hier verhält sich die landschaft als getriebene das jahr spätverankert in grünen blatteinheiten auf fahlen fensterbänken manchmal die inversion einer kaltfront an die maigrenze kopiert was war das zuletzt? vierundzwanzigsieben haare im … Weiterlesen
(ohne titel)
das hatte nichts mit fragilität zu tun. das waren eigenheiten, die in frage standen, -haft-artige aussagen, die blieben, wie freizeitbeschäftigung als bruchstückhafte bewährung im open- air-modus: wir saßen wie spunde am ufer und witterten hunde. kennst du das gefühl dieser … Weiterlesen
titel? ohne.
schlafsack und traunlump haben so viel gemein wie brach liegt: die igel schürzen wieder brüste. durch- gängige rhetorik brämt dabei so knorrig wie moos auf dem dach. von schabernack zerschabt. was ferner dazu sagt? go on, man! zünftig. ärgern sich … Weiterlesen
parasitäre komensur
an tristan und ilja marsale male. quasi: astrale phrase. e pluribus phonetische läsur prekärer dimorphismus in rerum causa: botanisch stringent/ozeanisch getrennt qua nullam lege: zweieiige nation. deus rex machina. alexandria den alexandrinern. subkutan plurovarischer kumulus, aleatorischer strobo, nomadische trabanten. formidable … Weiterlesen
abend mit m.
durch das fenster kühle flüssigkeit was da wohl aufgerissen ist die nacht läuft aus wie vernäht man das licht eine fanfare im leuchtschweif einer lampe an den rändern des plan quadrats tags gespräche draußen reiht jemand sterne aneinander die lippen … Weiterlesen
stirisches reisel
gar bin ich hei wohl strubend im glase gerob, im supel, im sternenmoss vorg’logert und weil ich dam sammet die gruden so labe, staren die argfält’gen röbel ins loh! was grab’s? was hoben sich hörbe und steibel, am sorghäufel flumender … Weiterlesen
leib. methoden. eindruck.
strelitz wie brack-ich. hackenschuss. wenn in gullis spuckst-ich nimm behörung auf. kackazi. maulwurf. autochthon. stumm-stramm die hüften. herzlich gern. herr merk. sie riechen. bußbad. brennstab. was angst- barm widerstand. schengen und bangen. schlürft. hilf! baunzubergen. sicherheit. kiste. zurück -ein schritt- … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE
Verschlagwortet mit Ilja Winther
Hinterlasse einen Kommentar
wolf.puls.schafspelz.
stampelhafter! pelzige pasfaser-fläusche. bausch. fest särig-bährtet. but-wächs schlichtern. spriesst spet, nein, schnürt. ich streiche durch die winzigen sich-kimmsel-wüssten. wie die hintertürn zu usen sprudel-poren. ich wohne. wähnt-ihm die stück- chen streidel immerwegs. orts. kahl. packt pont- scho. balkt bei stiemern … Weiterlesen
zurück auf anfang
zurück auf anfang: dahinter gibts reichlich asphalt für einen u- turn am morgen für gummigeruch süß und dehnbar für den verkehrten im spiegel symmetrisches doppel zwischen kippfiguren im kofferraum und industriegebieten im rücksitz verfährt sich ein anhalter hält an versuchts … Weiterlesen