- Dieser Blog ist eine Online-Werkstatt, in der wir Texte besprechen. Er ist offen für alle, die mitdiskutieren möchten und wird betrieben von G13, zu deren Publikationen ihr hier ebenfalls Informationen findet. Hinweise auf aktuelle Lesungen und andere Aktivitäten findet ihr vor allem auf unserer Facebook-Seite.
Kontakt
gdreizehn.lyrik [at] gmail.com
(Bitte schreiben Sie uns an diese Adresse nur bei Anfragen an G13 als Lyrikkollektiv; bei Anfragen an einzelne Autor*innen wenden Sie sich bitte an die Verlage.)Autor*innen
Kommentare
Category Archives: TEXTE
kastanien und alkohol
die melancholie im zug europa kennt keine grenzen, dahinter räumen ausländer das bordrestaurant auf. jede arbeit findet ihren niederschlag am ende der fahrt im schatten eines komplexes, da steht man neben der kippe, der fado läuft aus der lounge. man … Weiterlesen
sommerliche simulation der landschaft in echtzeit ohne vögel
der sommer ist strukturschwach heute mittag am meilen- schweren flussufer unter einem den vögeln aberzogenen himmel herbste kauabfallprodukte und zeichen neuerer jahreszeiten: regere sterbeproduktionen zu wasser und an land und da liegt er atomisiert und gespalten verwertet als kleinstes vielfaches: … Weiterlesen
Am Bootshaus
Am Bootshaus Am Bootshaus lag ein schöner See und vor dem See, da stand ein Bootshaus nein, gleich mehrere befanden sich am Uferrand und formten einen Hausverband der, abgesehen von den jeweils anderen sich im Verband befindlichen Gebilden einer Handwerkshand, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE
Verschlagwortet mit Alexander Makowka
Hinterlasse einen Kommentar
straßentheater
in fußstapfen treten spuren suchen und in eine rolle schlüpfen ich dichte sie auch euch an die frage wäre ob abzulegen was mühsam angelegt und wann fallen die blumen aus den kübeln die wir meistens mit bier begießen während sie … Weiterlesen
die stadt war wolkig
Die stadt war wolkig: niemand schrieb über sie, auch nicht in diesem katzensprungsommer, in dem wir (springend) die regel aufstellten, dass niemand jemals gehen dürfte: nicht aus dieser Stadt, deren nachthimmel wir ernst nahmen, in der sich aber zum glück … Weiterlesen
komplett überarbeitete Version
an diesem punkt verarbeitung der letzten nacht in anbetracht betreiben, sprich: was eigentlich verkehrt ist an verkehrter sicht. was dafür spricht, auf tee zu setzen und das nötige gespür. und wie geschehenes begegnen revue vertiert sein kann, vorübergehend schwieriger als … Weiterlesen
tagelang (nächtelos)
tagelang (nächtelos) wolltest du mir erklären, dass du existierst, tagelang (nächtelos) schlief ich in deinen erklärungen und schlug schließlich vor, wenigstens 100g resignation abzuwiegen, ein halbes butterpäckchen oder etwas weniger wäre das gewesen, und im kühlschrank war platz dafür aber … Weiterlesen
12/09/10, Anatolien
die oliven werden weich es ist gerade erst sommer geworden im radio trifft das saxophon eine note die dich mitsummt neben dir lacht einer und du schaltest in den fünften gang den blick auf der horizontlinie eine aufgezogene hügelkette dahinter … Weiterlesen
jetzt die sache mit dem einstieg sein lassen, auf dass die lücken klaffen: wunden, überwunden, drastisch, und das etwas zu- gesteuerte in die richtung unsrer mitte sein lassen, dem gefühlt schaft-artigen der leiden land schaffen: emo-, sensa- und migra- ins … Weiterlesen
Veröffentlicht unter TEXTE, Tristan Marquardt
Verschlagwortet mit Tristan Marquardt
Hinterlasse einen Kommentar
shanghai
ist eine hure sagtest du ich nickte aber eigentlich meinten wir wohl uns damit nachts vor den türmen die mir den kopf nach hinten drückten bedeutungsschwere subtropen und wir so substanzlos darin, abgelenkt von farben die punkt 11 ausgeschaltet wurden … Weiterlesen