Category Archives: TEXTE

kastanien und alkohol

die melancholie im zug europa kennt keine grenzen, dahinter räumen ausländer das bordrestaurant auf. jede arbeit findet ihren niederschlag am ende der fahrt im schatten eines komplexes, da steht man neben der kippe, der fado läuft aus der lounge. man … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | Verschlagwortet mit | 5 Kommentare

sommerliche simulation der landschaft in echtzeit ohne vögel

der sommer ist strukturschwach heute mittag am meilen- schweren flussufer unter einem den vögeln aberzogenen himmel herbste kauabfallprodukte und zeichen neuerer jahreszeiten: regere sterbeproduktionen zu wasser und an land und da liegt er atomisiert und gespalten verwertet als kleinstes vielfaches: … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

Am Bootshaus

Am Bootshaus Am Bootshaus lag ein schöner See und vor dem See, da stand ein Bootshaus nein, gleich mehrere befanden sich am Uferrand und formten einen Hausverband der, abgesehen von den jeweils anderen sich im Verband befindlichen Gebilden einer Handwerkshand, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

straßentheater

in fußstapfen treten spuren suchen und in eine rolle schlüpfen ich dichte sie auch euch an die frage wäre ob abzulegen was mühsam angelegt und wann fallen die blumen aus den kübeln die wir meistens mit bier begießen während sie … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Paula Glamann, TEXTE | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

die stadt war wolkig

Die stadt war wolkig: niemand schrieb über sie, auch nicht in diesem katzensprungsommer, in dem wir (springend) die regel aufstellten, dass niemand jemals gehen dürfte: nicht aus dieser Stadt, deren nachthimmel wir ernst nahmen, in der sich aber zum glück … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | 4 Kommentare

komplett überarbeitete Version

an diesem punkt verarbeitung der letzten nacht in anbetracht betreiben, sprich: was eigentlich verkehrt ist an verkehrter sicht. was dafür spricht, auf tee zu setzen und das nötige gespür. und wie geschehenes begegnen revue vertiert sein kann, vorübergehend schwieriger als … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE, Tristan Marquardt | Verschlagwortet mit | 4 Kommentare

tagelang (nächtelos)

tagelang (nächtelos) wolltest du mir erklären, dass du existierst, tagelang (nächtelos) schlief ich in deinen erklärungen und schlug schließlich vor, wenigstens 100g resignation abzuwiegen, ein halbes butterpäckchen oder etwas weniger wäre das gewesen, und im kühlschrank war platz dafür aber … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | 7 Kommentare

12/09/10, Anatolien

die oliven werden weich es ist gerade erst sommer geworden im radio trifft das saxophon eine note die dich mitsummt neben dir lacht einer und du schaltest in den fünften gang den blick auf der horizontlinie eine aufgezogene hügelkette dahinter … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Max Czollek, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

jetzt die sache mit dem einstieg sein lassen, auf dass die lücken klaffen: wunden, überwunden, drastisch, und das etwas zu- gesteuerte in die richtung unsrer mitte sein lassen, dem gefühlt schaft-artigen der leiden land schaffen: emo-, sensa- und migra- ins … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE, Tristan Marquardt | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

shanghai

ist eine hure sagtest du ich nickte aber eigentlich meinten wir wohl uns damit nachts vor den türmen die mir den kopf nach hinten drückten bedeutungsschwere subtropen und wir so substanzlos darin, abgelenkt von farben die punkt 11 ausgeschaltet wurden … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | 9 Kommentare