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Category Archives: TEXTE
(gedicht)
Später (er)stickten die Gesichter (auf)einander die (An)lagen (er)froren (in) die Menschen auf dem Hof zogen (sich) längere Striche (an) Bodenfrost knirschte auf (den) Wegen an Bahngleisen entlang Drahtkreise begrenzten (sie) oder machten den (Ein)druck (durch) die Landschaft zu ziehen wie … Weiterlesen
(überarbeitete version)
immer dem titel nach: moslems, nazis, schnitzel. dreifaltig erhitzte artikel: die, die, die, und noch nie so viele leser wie in diesem sommer – hauptsache der sache auf den grund/ magen gehen/schlagen. das so genannte ground-zero- verfahren. denn auf dem … Weiterlesen
einzug der einsichten/der städtische umbruch im bau, etwa: ihr bleibt die maulwürfe und für uns die körbe. der einsatz des realen tiers. hier: jemand hat den bau eingerichtet und doch ist nur ein loch sichtbar. das aber zusehends an sinn … Weiterlesen
Veröffentlicht unter TEXTE, Tristan Marquardt
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update (kein titel)
schlaf war es nicht, vielleicht π, im bad, als der unaufhörliche wert einer ausdrücklichkeit, die nach dem aufstehen aufstand war bestimmt, und verdeutlicht, sprich: ein deut licht vielleicht, hinterm komma, wo kein schatten war, nur zahnpasta, bereit, sich darauf einzulassen, … Weiterlesen
ohne titel (the spanish armada)
am ende haben wir gefrühstückt in einem gefalteten schauer unterirdisch weit drinnen im august mit seltenem licht und dem summen eines kühlschranks wir tauchten immer wieder auf in gesprächen von touristen a lot of growing has been made on debts … Weiterlesen
Tel Aviver Elegie
ich habe sehnsucht nach den regengüssen grauer himmel die grüntöne tropfen in ritzen kopfsteinerner straßen wo ich den parka hochgeschlagen gesessen habe bis zum kinn mit einer flasche altem bier zwischen den schenkeln das blau meiner hosen dieses herbstgefühl da … Weiterlesen
ohne titel (wo bin ich)
Nichts weiß ich, wenn ich an das Ganze denke Oder es ist das Ganze, das mich vergisst. (Fernando Pessoa) wo bin ich in der gestimmtheit von sitzen draußen im stillen in zwischen wo ich schlafe während am ende der welt … Weiterlesen
Wadi Rum
die finger von den sätzen hier wirbelt staub allein auf trampelpfaden ziehen karawanen schleifen in trockenen flussbetten fragt einer nach dem ziel warum es schien wie gestern hier und heute kapitelweise gefasst man rannte selten weiter als durch altersumringte wüsten … Weiterlesen
Petra
eine landschaft wie diese ist ganz ohne sprache in den schatten einer kreischenden sonne zu gefühlen vermacht der windhauch ‚al kutbay‘ gott des schreibens legt sich lose zur ruhe in hallenden formationen wartet er auf und ab im innern ist … Weiterlesen
abgesang auf den abgesang
Nachdem ich den Text gestern noch als work-in-progress vorgestellt habe, habe ich ihn heute verworfen. Er hat zwar viele spannende Stellen, die sich später vielleicht mal anders verwerten lassen, verfehlt aber, glaube ich, zu sehr, was mir wichtig wäre: das … Weiterlesen
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