___________________________für max und nele
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auch wenn das wetter im argen liegt: am tag im park
ändert das nichts. wir sind begossene pudel und lassen
uns von nichts so sehr beeinflussen wie vom geruch
frischer nudeln am abend, wenn unsre haare dann rein
gewaschen sind vom tag, ein paar am uferrand
gelassen. das wetter von morgen fließt ins gespräch
so sehr ein, als ob es vorher gestockt habe. du fragst
nach der lage, ich sage: sonnig. zum glück. was auch
immer das heiße: kalt wird es nicht. und auch wenn
bald die nacht hereinbricht: wir halten den tag am
laufen, der spät-kauf hat offen, auch wenn das früher
anders war. du sagst: das lag an der lage. ich zahle.
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straßen später ein quittiertes blicken, dass das ausgerechnet
nächtlich leicht mal ins gewicht fällt. tief holen wir atem, dann
treten wir neben den tag. die wandelbaren nacht-sachen der
treibenden rede-gestalten prangen, kaum enstanden, entlang am
gesicht gegenüber, dessen augen höhlen, boots-lotsen firmament
gefolgter überfahrt, dass aufbewahrte blicke rudern, projektion
aus lösen, ihres sprechens, ihres deutens, dass das wasserblau im
rund um die pupille wie gebuchtet aufgesucht (sich so zu sehen
lernen), im gesicht der raum anschauung, wenn der fall zu
fall den nächsten entsichert. – kurzes besinnen. noch weiß
kaum jemand darum. noch bleibt die kunst harmlos. doch
ferner die nächte nie schliefen, als wir unter ferner liefen.
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die so gelichteten traum-gesichte, die gelösten, nahen uns, das
zu gewahren, was da überschritten war, gleich den gebärden, un-
gleich sprachlich, uns entgegen, die rede zu heben. ich gelobe,
mir ihr tosen zu verinnern, die geahnten sichtlich überführten
rahmen, ihren tauschwesen hier wie jedem so erlebten hauptes
zu entgehen. wir fahren entlang der dortigen, unsre schritte
bahnen uns die folgen. denn unser schlaf wacht, kann seinen
augen raum geben, die offen rudern, ihre saiten wechseln,
im angeschlagenen, ihre töne lose zu setzen. längst sind wir
gewässer, unser sprechen spricht uns liminal und jedes wort
schlägt eine welle, das sich wie bedeutungen entfaltet längs
der falten. tief unten, subkutan, da brennt etwas wie aufgetan.
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und auch wenn es, mal gestiegen, wieder sinken sollte:
der nacht macht das nichts. wir sind die übersetzer und
ufern und rufen UND UND, wie die zikaden, wenn sie uns
zitieren. dann zirpt unser mund, in die stunden, erschöpft
von den stunden, ruht er am uferrand, atmet noch raum
über wasser. im so überschrittenen morgen belichtet sich
die geräumte zeit, über uns, die wir gestrandet furchige
spuren tragen, der unsanften landung. du fragst nach den
bahnen, ich sage: sie fahren, jetzt wieder. und auch wenn sie,
mal gekommen, wieder gehen sollten: uns tut das nichts. wir
haben das aufgetauchte erhascht, und ausgetauscht, so weit es
reicht, zu landen, im projekt, in unsrer projektion, im andern.