Category Archives: TEXTE

peking im schlaf

ich will dass gift in den wein gestreut wird und salz in die wunden und dass die kalte schulter fremde wärme sucht (yan jun) der stadtgott in den kameras hat schichwechsel, in chaoyang hält der atem an taxiständen als ob … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

[wiederaufnahme des ausgesetzten igels]

über repeat schwebt die wetterblase man nennt sie zone und endlos du füllst vegetatives mit nestern von nun zu nun schlaf als der impuls des donnerns den groll überholt springt ein gehäutetes rauschen zurück in die zeitschleife an den rändern … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Paula Glamann, TEXTE | Verschlagwortet mit | 3 Kommentare

saskatchewan

fanfare über landnarben eine verlegene erwartung macht kreuze in den morgen streicht hoftore ab mit raureif rum einem bärtigen schatten gegenüber zurück in die steppe in die verscharrten hinterhöfe zu den frierenden hunden den vergessenen müttern ein schlechtes gefühl ein … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt, TEXTE | Verschlagwortet mit | 5 Kommentare

[desorganisiertes selbst jagen]

im visier einige züge, scheinen dich zu durchforsten zu stauden gedrängte inhalte, komprimierte menschen übermenschen, die nicht dem frost erlegenen türen ihr böses niesen, hinter varianten der mobilen gequetschten körperlickeiten käme eine krücke, herein!, die humpeln ließe würde das ärgernis … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Paula Glamann, TEXTE | Verschlagwortet mit | 4 Kommentare

zurn.mosel.husemang.

der forn nahm sich zorm. kurz: troht den dröhnen! sofort schraken die störme im corpus, dem chrom. hört: hort! koreaner pflöckten krokussi im vorgarten, spullten golf, arten der korkung, ent-orkus, dass die röhre verkrompften: töt im omnibus. den drohnen kam … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ilja Winther, TEXTE | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

[reifen. feiertag. freiflächen]

(1) reifen. geblähtes profil. ich habe ein fenster da ziehen frühmorgens amseln die würmer aus reifenspuren. passung verzogen. in den röhren gefühl. man sagt mein magen er knurrt. ur ur meine jahreszeit. männchen in leuchtenden westen (arbeiter. kürzere bilderstrecke). kamen. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linus Westheuser, TEXTE | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

straßentauben

sie schieben vorbei als wäre nie etwas aufzugeben aus den tiefen ihrer federstehenden leibkartons die da in blau grau und in blaugrau erscheinen malt eine palette aus sich heraus schon bunt von diesen plüschnäckigsten aller massentouristen wird jede fracht getragen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE | Verschlagwortet mit | 4 Kommentare

containern

manchmal steht das fenster offen wenn es nacht ist und november landet man am unteren ende eines zweifelsfalls, hält kurz an schaut hoch, sieht nach ob der himmel noch da ist: ein blauer fleck in der kniekehle improvisiert man sternbilder … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lea Schneider, TEXTE | Verschlagwortet mit | 5 Kommentare

(ohne titel)

Ich wollte dir erzählen dass winter wird in einem moment der abwesenheit verließ ich die tür dich den tassen die überlaufen ausdünnung risse vielleicht war es nie anders oder gewesen mitunter haut sprachst du von vorjahren landfluchten schlaf als ginge frost … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Maria Natt, TEXTE | Verschlagwortet mit | 6 Kommentare

berichte vom ende der fahnenstange: (3)

auf einem parkplatz diesseits der grenze kinderaugen. es mochte schon tage her sein, was die angespannte gesichtsmuskulatur der herbeigeieilten verriet, als physiognomie preisgab: dieses wissen um die respektive,  wenn sich ein vorgang wiederholte und das kein zufall mehr war. so … Weiterlesen

Veröffentlicht unter TEXTE, Tristan Marquardt | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare