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Category Archives: TEXTE
im museum
ich treffe ein und sie verhält sich dort schon auf den ersten blick gesellt sich keiner mehr dazu kommt wüste ablenkung von ihr von mir geht wie erwartetes empfinden aus zu exponaten habe ich noch nicht gefunden im gedrängten saal … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE
Verschlagwortet mit Alexander Makowka
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konjunktiv 3
hätte ich gewusst wie oft ich noch an diesen ort kommen sollte innerlich drinnen die nabelschnur kapp kapp kappen würde während die wolken den himmel beziehten wurde mir klar da muss ich alleine und überhaupt durchstehen die kurve was da … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Friederike Scheffler, TEXTE
Verschlagwortet mit Friederike Scheffler
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ausblick + 2
siehst durch marschland dein gesicht über schienen schlurfen disziplinloses licht: sir, diese augen haben nicht geschlafen die schwellen rattern als schöne schafe so durchs dezimalcoupé vor dem fenster das umstülpen der haut du bist weit vorüber
doppelte buchführung
kalkulation unserer summe für später verplant weiter oben am abend bescheißen tauben das denkmal unter dem sitzen wir, dunkelziffern vorm flussufer, zählen zusammen lebensreste und pläne für den abend, den fluss, die tauben fliegen später alle auf (tomsk, 11.08.11)
sommerherbstmorgenberlin16grad
sommer herbst morgen berlin 16°C ich sollte rausgehen ein fenster öffnen wenigstens akzeptieren dass der morgen ein vormittag ist ich kann mir nicht helfen könnte mir großes vornehmen oder die m4 zum hackeschen ich denke nicht viel in letzter zeit ausser … Weiterlesen
yes electronic
kurzer filmriss wo die pferde hinführen wenn die zäune die schläge in kleineren raten ins grundwasser leiten der parkplatz sich wolken überzieht und kein auto zu sehen wenn milchbauern in schmutzigen räumen die kinderwagen verstecken mit stimmen wie unter tage … Weiterlesen
le temps est bon
umbruch der liturgie der umzingelten kleinen schritte im takt, ohne pusten bläst keine pfeife überhaupt eine wand ein eine alte blaue rente kramt sich aufstand gestrig und gastritisch aus der untersten schublade will beispiel sein für wetterleuchten, in späten tagen … Weiterlesen
Die Nacht räumen
Seit Klingeltönen die Zeit nachtwach und läufig ist mir voraus beschmiert die Stullen die aufstöhnen in mir. Ich wanke angesägt hinterher eine schwangere Hündin die in den Morgen beißt. Die Nacht räumen die zeitlose liebe Fehlannahme Der Traum trüge weiter … Weiterlesen
müllauto
dort oben die matte hirnschale der stadt über straßenbahnen stottern die nerven enden von nassfäden im fenster gehalten rückt der feierabend hochgerüstet heran in baumkronen die signale die raketen geschosse mutter mir ist plötzlich so munition gibt es unter der … Weiterlesen
nixen:
ausgeburt von scharfsinn / schafsein lässt das trotten ganz normal erscheinen pelzbesetzte menschen können lechzen d. h. sinne wetzen unverwandt grassierende wie ähnlich alle übrigen auch weniger staffierten typen witternd auf der weide stehen tropfstein- mehr als sonnenstrahlverhängt im untergrund … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE
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