- Dieser Blog ist eine Online-Werkstatt, in der wir Texte besprechen. Er ist offen für alle, die mitdiskutieren möchten und wird betrieben von G13, zu deren Publikationen ihr hier ebenfalls Informationen findet. Hinweise auf aktuelle Lesungen und andere Aktivitäten findet ihr vor allem auf unserer Facebook-Seite.
Kontakt
gdreizehn.lyrik [at] gmail.com
(Bitte schreiben Sie uns an diese Adresse nur bei Anfragen an G13 als Lyrikkollektiv; bei Anfragen an einzelne Autor*innen wenden Sie sich bitte an die Verlage.)Autor*innen
Kommentare
Category Archives: TEXTE
marzahntheorie I
wir treffen uns an überwiegender neutrassierung dem fünftgrößten einkaufscenter dieser verwaltungseinheit so kurz vor schichtende zwischen stelldichein und scherdichfort beginnen wo sich der pendelverkehr in den bordstein frisst in eines dieser schlimmen milieus von denen man spricht hier versuchen wir … Weiterlesen
Wegelagerer
jeden morgen langt die großstadt __________ in die fenster und die stimmen der wegelagerer werden ruhelos sie packen ihre bündel für die reise jeden morgen kriecht der geruch ___________ihres atems fussaufwärts sie reden von padua oder paderborn sie packen ihre … Weiterlesen
arbeitsphase XVIII
die schatten knallen an wände die im raum stehen wie bierdeckel für die zimmerdecke darin bin ich an einen stuhl gebunden gegen das optische sirenen- geheul der sonne auf der innenschale der augen paaren sich schwebfliegen was übrig bleibt flieht … Weiterlesen
alles easy, prima vista
alles easy, prima vista. zum anfassen. die sonnenbank, wir hin- gestreckten. wie geht das eigentlich, die sache mit der schlag, mit der breitseite. wie lange hält sich brustton, nachfragen. farbe bekennen, ausziehn. jeder darf mal. wir sind im schutz der … Weiterlesen
amt. schlamm. schweinekamm.
weil’s da dann halt so war. oder: beil. tannen. samowar. verortung, hört! das fordern blieb vorerst be- nommen. es stand nur fest: der tee. der see. wie geschah er denn, der brudermord im badeort? wie trug’s sich’s zu, der ufersturz? … Weiterlesen
seit gestern stürmen wir straßenlaternen hinterher verfolgt von wilden einkaufstüten und einem hund mit schaum vor dem maul den habe ich dorthin gepustet hier ein bier das ich an deine lippen gehängt und vorher schon ausgetrunken habe dort ein sandkorn … Weiterlesen
(ohne titel)
für olivia es gibt ein ende da sitze ich in der küche und bastle schiffe aus krepppapier eine garantierte titanic auf dem weg zurück steht meine mutter eine junge frau mit gitarre die meinen namen nicht kennt singt lieder von … Weiterlesen
so easy
der tag ist so easy die raupen auf der ampel spucken kleine baellchen aus sonnschein im himmel himmel voegelhosen eingestanzt und drumrum strass der tag ist so easy jeder zweite atmet seifenblasen aus die achseln gezueckt im rock die raver … Weiterlesen
brückengang
einen fuß über dem fluss und schon ist es genug um zu wissen welcher fluss dem strom entsteigt an erbaulichkeiten derer jede einen lotsen meint zum bestehen auf heilem pfosten eine brücke deren jahrhundert es schaffte was das nächste verlachte … Weiterlesen
windstimmig
einer schneise bei häusern gestehe ich dass ich mich in ihr ergehe also weiß sie wovon das spricht wenn ich in ihre enge schreie und nicht einmal meine dass ein wort verständnis erreicht soll es werden das losgehen muss ich … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Alexander Makowka, TEXTE
Verschlagwortet mit Alexander Makowka
Hinterlasse einen Kommentar